Rezension „Requia – Heimkehr“ (Olivia Mae)

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Die Welt wie Yana sie kannte ist nicht mehr. Alles hat sich verändert, das Blut in ihren Adern ist sprichwörtlich nicht mehr rot. Sie wird zur Requianerin, verliert den Status eines Erdbewohners und damit auch all ihre Wurzeln. 
Gemeinsam mit ihrem Seelenband beginnt die aufregende Reise, in welcher sie nicht nur sich selbst retten muss, sondern auch einem ganzen Planeten die Treue schwört – Aurelis. 
Aber kann das Unmögliche machbar gemacht werden? Die Feinde sind stärker als sie, älter als sie, magisch begabter als sie … 
Sie hat nur einen Vorteil, und den spielt sie eiskalt aus: 
Sie denkt wie ein Mensch, handelt wie ein Mensch – kämpft wie ein Mensch … Wenn dir die Wahl gelassen wird zwischen Sterblichkeit und Unsterblichkeit – wie würdest du entscheiden? 
Wärest du bereit, alles, was du kennst und was dich ausmacht gegen das Unbekannte zu tauschen? Dich neu zu erschaffen – wie ein Phönix aus der Asche zu steigen? 
Wärest du bereit für die Rolle einer Prinzessin? Eines Fahirs? Einer Verstoßenen oder eines Jägers? Und wichtiger als all dies – wärest du bereit, diese Rolle jederzeit zu verändern? Vom Jäger zum Gejagten, von der Prinzessin zur Verstoßenen? Vom Fahir zum einfachen Feuermagier? 
Wähle weise, denn du wirst keine zweite Chance bekommen. (Quelle)

Es wurde Zeit, dass die Kleinen sich vereinen und groß wurden. Denn die Großen… wurden von Tag zu Tag kleiner. Es war die traurige Geschichte mit dem Kaisertum. Wenn man einmal die Spitze erreicht hatte, konnte es nur noch bergab gehen.

Requia konnte mich von Anfang an mit dem Cover neugierig machen, so dass ich mir das Hardcover bei der Autorin persönlich bestellt und es signiert erhalten habe. Was habe ich erwartet? Beim Cover dachte ich als erstes an Manga-Figuren mit Elementar-Begabungen, aber bei genauem Hinsehen, erkannte ich so viele Facetten, so dass ich es einfach auf mich zukommen lassen habe.

Der Einstieg bedurfte seine Zeit, weil die Geschichte aus 4 verschiedenen Perspektiven erzählt wird: Madras, Korand, Iris bzw. Iseria und Aire. Alle vier haben nichts miteinander gemeinsam außer einer einzigen Sache, sie sind nämlich alle Requianer, allerdings aus verschiedenen Geschlechtern, geografischen Gebieten Aurelis‘ und hierarchischen Ebenen. Alle Figuren sind für mich etwas besonderes und authentisch, sie waren präzise genug, um dem Leser eine etwaige Vorstellung zu geben, ließen aber genug Raum für diesen, um sich dennoch sein eigenes Bild zu machen; das finde ich so fantastisch! Ich konnte mich in alle Figuren in ihren jeweiligen Umständen hineinversetzen und erlebte die unterschiedlichsten Emotionen mit ihnen mit: Angst, Trauer, Verzweiflung, Kraft, Ohnmacht, Stärke, wirklich alle möglichen Gefühle aller Charaktere waren beim Lesen gleichzeitig die Meinen. Auf Madras freue ich mich in der nächsten Episode sehr, denn ich bin auf ihre Entwicklung gespannt; Ash und die Rolle seiner baldigen Partnerin werden auch spannend werden; am meisten aber freue ich mich auf Aire, die es mir besonders angetan hat. Sie ist so wunderbar stark, gleichzeitig schwach, die Beschreibung ihrer Person war so schön, die Szene in welcher sie mit ihrem Element sich verteidigt hat war so unglaublich großartig und sie ist eine Kämpferin, egal was kommt und das liebe ich so an ihr!

Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr schön, sehr locker aber auch teilweise altertümlich, was zur düsteren und von Spannung geladenen Atmosphäre im Buch richtig gut passt. Einige Kapitel begannen mit Bildern in Sammelkarten-Form (wie früher bei den Animes und Mangas), was ich aber sehr schön finde, das hat dem Buch noch einmal etwas Eigenes und Besonderes verliehen.

Die Autorin hat umfangreiche Hintergrundinformationen in Bezug auf Aussprache der Namen und Orte, Zuordnung der jeweiligen Personen (sogar nach Kapiteln sortiert) vermerkt, was für mich als Leser eine riesige Hilfe ist, weil man am Anfang Gefahr laufen kann, durcheinander zu kommen. Von daher, ein riesiger Dank an Olivia Mae, dass sie uns Lesern das Zurechtfinden in ihrer Welt erleichtert. Auch die Altersbegrenzung (18 Jahre) finde ich legitim, da es einige Szenen im Buch gibt, die für Minderjährige nicht empfehlenswerte sind.

Aires Geist fokussierte ein letztes Mal die Energien um sie herum. Wie wundervoll das Spiel der Elemente war. So mystisch und strahlend. Rein und voller Anmut.

Requia – Heimkehr konnte mich von Grund auf richtig überzeugen: Die Charaktere waren wunderbar und präzise ausgearbeitet, der Schreibstil der Autorin ist ebenfalls besonders und gibt dem Leser das Gefühl, man befinde sich in einer altertümlichen Zeit in einer speziellen Welt hineinversetzt. Die Lektüre war wahrlich ein riesiger Genuss und dieses Buch ist eines meiner Highlights! Liebe Olivia: Ich liebe es! Ich liebe deine Welt, die düstere Stimmung, die Figuren, EINFACH ALLES! Es ist auf jeden Fall eines meiner Lieblingsbookies und gehört damit in die Kategorie Tauchliebe.

Zu der Frage welchen Weg ich gehen würde: Aires Weg, der einer Wächterin mit einer Elementar-Begabung. Wir alle haben Stärken und Schwächen, aber irgendwie meistern wir unseren Weg, so auch Aire! ❤

Ich freue mich schon so sehr auf die nächste Episode, bis dahin: A quia re!

Weitere Rezensenten     Trallafittibooks

Allgemeine Informationen

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  • Titel Requia – Heimkehr
  • Autorin Olivia Mae
  • Seitenzahl 424 Seiten
  • Preis 4,99 (eBook), 12,90 (TB), 19,90 (HC)
  • Verlag  Selfpublisher (17. März 2017)

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6 Kommentare zu „Rezension „Requia – Heimkehr“ (Olivia Mae)“

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