Kurzrezension „Pharos. Die Unwandelbaren I“ (Laura Labas)

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„Du hast versucht, mit deinen Augen zu sehen. Aber du musst deine Seele für mich öffnen“, erklärte er.

Vor knapp drei Jahren stieß ich erstmals auf dieses Buch und diese tolle Autorin, die mittlerweile zu einer meiner Liebsten gehört. Bei diesem Buch zog mich das schlichte und geheimnisvolle Cover total an ebenso wie der Klappentext, sodass ich es mir kaufen musste. Ein zwei Monate später machte ich bei einer Wanderbuch Aktion mit, wobei ich das erste Mal mit Laura kommunizierte und sie sofort ins Herz schloss.

Der Einstieg in das Buch gelang mir sehr schnell und reibungslos, da mich die Geschichte bereits ab dem Prolog total packen konnte. Nicht nur die Welt, in die mich Laura entführte, begeisterte mich auf Anhieb, sondern ebenfalls die jeweiligen Protagonisten. Die Hauptfigur Reyna, deren Namen ich allein schon mega cool finde, erschien mir überwiegend authentisch, wenn auch einige ihrer Handlungen zu fatalen Folgen führten. Die männliche Hauptfigur Caden liebte ich sofort aufgrund einer seiner äußerlichen Besonderheiten, aber mehr werde ich hier nicht verraten; ihr müsst es schon lesen, um zu erkennen, was ich meine. Ihn empfand ich ebenfalls als überwiegend authentisch, sympathisch und auch anziehend. Mit seiner Verantwortung als Anführer der Caelum gelangt er zwischendurch in brenzlige Situationen, die ihm ebenso zu schaffen ahmen, wie Reyna auch. Beide zusammen finde ich total cool, die gemeinsam einige harte Nüsse knacken müssen, die zu unerwarteten Ergebnissen führen können.

Aber genau das mag ich an den jeweiligen Büchern von Laura so sehr: Teilweise passieren Dinge, die einem am Anfang total extrem vorkommen können, aber im weiteren Verlauf der Geschichte, erkennt der Leser die Wichtigkeit dieser Entwicklungen; so auch in Pharos. Vieles war nicht vorhersehbar, was ich immer supergut finde und was die Lektüre immer spannender gestaltet.

Der Schreibstil der Autorin ist jedenfalls sehr angenehm, sodass ich neben dieser tollen Geschichte gleichzeitig den dadurch entstehenden lockeren Lesefluss genießen konnte. Das Buch war schnell gelesen und der Schock sowie die Verärgerung über den phänomenalen Cliffhanger riesengroß. Das ist jedoch ebenfalls typisch für Laura, denn so habe ich sie als Autorin kennen gelernt und so habe ich ihre Bücher auch lieben gelernt. Klar, dass dieses Buch als ihr Debüt vielleicht Schwächen haben kann, weil die Autorin sich weiterentwickeln musste, aber trotz dessen finde ich das Buch unglaublich gut!

Unsere Blicke kreuzten sich. Grün traf auf blau. Diese Farbe kannte ich irgendwoher… Und da wurde mir auf einmal bewusst, dass dieser Wolf nicht alleine war. Genauso wenig wie die Wölfin.

Pharos. Die Unwandelbaren I von Laura Labas hat mir von der ersten Lektüre an supergut gefallen, die Protagonisten habe ich sofort ins Herz geschlossen und mit ihnen mitgefühlt. Durch ihre Eigenheiten, die ich so noch in keinem Buch vorgefunden hatte, mochte ich sie und ihre Geschichte umso mehr. Nachdem ich Band eins beendet hatte, musste ich mir sofort die Fortsetzung holen, damit ich nach diesem fiesen Cliffhanger erfahren konnte, wie es mit Reynas Abenteuer weitergeht. Es war vom ersten Moment an ein Highlight, ist es weiterhin bei den Rereads, die immer wieder darauf folgten. Ich liebe dieses Buch und daher wird es mit Tauchliebe bewertet und gehört ebenfalls zu meinen Lieblingsbookies von einer Lieblingsautorin. Jeder muss auf jeden Fall diese Welt und diese Geschichte kennen lernen!

Allgemeine Informationen

  • Titel Pharos. Die Unwandelbaren I
  • Autorin Laura Labas
  • Seitenzahl 432 Seiten
  • Preis Kindle Unlimited (eBook), 12,99 (Taschenbuch)
  • Verlag CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (15. Oktober 2014)

 

Also existierten wir gemeinsam in ihrem Körper und begannen ganz langsam und dann immer schneller durch den weißen Wald zu laufen. Mit einem Mal war mein Menschsein von mir abgefallen.

Reyna ist eine Pharos, eine Unwandelbare. Sie kann ihre Seele in die Körper von Tieren wandern lassen und in ihnen dem Gefühl von Freiheit näher kommen. Doch sie hat keine Ahnung, was sie ist und ob noch andere ihrer Art existieren. Zumindest solange nicht, bis die Caelum in Walcott Hill auftaucht; eine Gruppe von Pharos, die plötzlich Interesse an ihrer besten Freundin hat. Zu allem Überfluss findet Reyna die sterblichen Überreste ihrer Schuldirektorin und muss sich die Fragen stellen, ob es eine Verbindung zwischen diesem Tod und der Welt der Unwandelbaren gibt und welche Rolle die Caelum darin spielt. Kann sie den Pharos vertrauen oder wird sie von den Gefühlen, die sie für Cadan, den Anführer der Caelum, empfindet, geblendet?

›Nichtsdestotrotz war er gefährlich. Insbesondere für mein Herz Quelle

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2 Antworten auf „Kurzrezension „Pharos. Die Unwandelbaren I“ (Laura Labas)

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