Buchvorstellung mit Interview: „Tränen im Wind“ (Olivia Mae)

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Heute geht ein besonderer Beitrag online, denn es ist der Erste seiner Art und es ist einer, auf den ich mich schon lange gefreut habe. Im Rahmen der #3333Tränen Challenge, die aktuell auf Facebook läuft, kommt heute nun mein Betrag. Damit möchte ich zum Einen euch das erste Buch, das ich im neuen Jahr gelesen habe, vorstellen, nämlich Tränen im Wind von der lieben Olivia Mae. Zum Anderen habe ich in die Buchvorstellung ein kleines Interview mit der super sympathischen Autorin integriert, wodurch diese Buchvorstellung – meiner Meinung nach – erst gigantisch wird. Und ihre Antworten fand ich wirklich super schön, sodass ich euch auch endlich daran teilhaben lassen kann.

Für diejenigen, die bei Spoilern genauso durchdrehen wie ich: Keine Angst, sowohl die Buchvorstellung als auch das Interview werden spoilerfrei sein. Diesen Beitrag zu lesen stellt also keine Hindernisse für euch dar. Also los gehts!

Dieser Beitrag kann durch Links Werbung enthalten, die ich freiwillig setze ohne dafür bezahlt zu werden.

 

Zunächst einmal möchte ich euch einige allgemeine Information zum Buch geben, wie gesagt ohne zu Spoilern. Dieses Werk von Olivia ist eines ihrer Ältesten, wie sie dem Leser in dem Vorwort mitteilt. Wie es in jedem ihrer Bücher ist, hält die Autorin vieles von sich selbst in ihrem Buch fest. In diesem Fall sind es ihre Vorstellungen, Ideale und Ansichten, als sie diese Geschichte zu schreiben begann und die sie auf ihre Protagonisten übertragen hat, Eine spannende Ansicht des Ganzen wozu ich auch unbedingt die Frage stellen musste, aber dazu gibt es weiter unten näheres.

Zudem veröffentlichte Olivia diese Geschichte als erstes auf der Plattform www.fanfiction.de, wo man gratis Bücher lesen kann – ich kenne die Plattform selbst, weil es eine zeitlang mal Fan Fiction zu Harry Potter und allen möglichen anderen Fandoms gab, die ich manchmal überflog, aber das nur am Rande.

 

Worin geht es eigentlich im Buch?

Das Buch ist eine fiktive Geschichte, die zwar in realen Orten spielt (London, Schottland, Australien) und die ebenfalls Familiennamen aufweist, die es tatsächlich irgendwann einmal in der Geschichte gegeben hat. Aber sie kann nicht als historischer Roman in dem Sinne bezeichnet werden, denn es gibt Ereignisse bei denen die Autorin einige Tatsachen flexibel gestaltet hat, z.B. dass der Orden der Zisterzienserinnen ein wenig länger in Olivias Werk existierte, als es das in Wahrheit tat.

Da es im Buch ebenfalls einen charmanten wie arroganten – na gut, seine Stellung als Conte (Herzog) erlaubt ihm dieses vermutlich sein zu dürfen – Italiener gibt, erscheinen gelegentlich auch italienische Begriffe und Redewendungen, die das ganze peppiger gestalten. Nun habe ich aber genug geschwafelt und gehe zum Interview mit Olivia über.

 

Hallo ihr Lieben da draußen. Schön, dass ich wieder einmal ein Interview geben darf! Ich hoffe, es wird euch Spaß machen, die Antworten zu lesen! Fakt ist, die liebe Umivankebookie hat sich diesmal ganz schön knifflige Fragen für mich ausgedacht – aber lest selbst … 

Liebe Olivia, ich freue mich wieder über das Vergnügen, Dich interviewen zu dürfen und lege gleich los!

Warum lag die Geschichte so lange in der Schublade? Gab es einen Auslöser für Deine Entscheidung, sie jetzt aus der Schublade wieder herauszuholen, oder war es so eine Art Gefühl „jetzt ist der richtige Moment gekommen“ ? 

Nun, Tränen im Wind ruhte deswegen so lange, weil ich ja mit Shadows den Einstieg wagte. Damals war es eine Frage der Verbindung, und Shadows passte mehr zu mir und meiner Lage als Lehrerin als es Tränen im Wind tat.

Im Jahr 2018 brachte ich ja nur ein Buch heraus, und irgendwie fühlte es sich so … halb … an. 2017 bestand immerhin aus „drei“ Veröffentlichungen und dann wirkte 2018 so leer. Da ich nicht wollte, dass 2019 auch so ruhig wird, wurde schnell klar: Ich muss ein Manuskript aus meiner Zauberlade ziehen. Eines, das eigentlich nur darauf wartet, publiziert zu werden, aber bisher eben keine Chance hatte.

So entschied ich mich für TiW und schickte die Rohform an meine Lektorin Janine mit der Frage: Was meinst du? Gut genug um für eine Veröffentlichung zu dienen?“

Die war begeistert, ich überarbeitete das Buch (wie ich überarbeiten hasse!) und gab es an 5 Testleserinnen. Jene waren ebenfalls begeistert und so bekam es Janine erneut, diesmal jedoch für das Lektorat 😀

 

Wahnsinn, das Buch hat also einen langen Weg hinter sich, bis es zur Veröffentlichung kam. Welche Gefühle weckt Tränen im Wind in Dir, wenn Du an dieses Buch denkst? (Vielleicht im Vergleich zu deinen anderen Büchern) 

Nun Tränen im Wind ist ganz anders als Shadows und Requia. Es zeigt eine andere Facette von mir, eine düsterere Version, wenn man so will. In Shadows war ich schonungslos ehrlich, in Requia schonungslos brutal und in Tränen im Wind bin ich wohl schonungslos im Hinterfragen. Emotional liegt mir TiW ebenso sehr am Herzen wie jedes andere meiner Bücher. Da gibt es keine Unterschiede. Aber beim Überarbeiten zeigte es mir wieder einmal, dass eine meiner Stärken sicherlich darin zu finden ist, dass ich die dunkle Seite des Lebens in eine helle verwandeln kann – obwohl sie weiterhin dunkel ist. Kryptisch – was? 😀

 

Vielleicht kryptisch, aber dafür schön formuliert und vor allem – ich verstehe was du meinst! Es gibt gewisse Fragen, die sich eine der Protagonistinnen, Joana, zwischendurch stellt – ich würde sie salopp als „Fragen zur Selbstfindung“ bezeichnen. Sind es (teilweise) Fragen, die du dir zur Zeit des Schreibens von Tränen im Wind auch gestellt hast? Befandest du dich vielleicht in einer Art „Umbruchs-Zeit“ und musstest etwas verarbeiten? 

Nein 🙂 

Tränen im Wind entstand zu einer Zeit, als ich mit meinem Mann bereits fest verankert war und dadurch seine Stütze im Leben genießen durfte. Ihre Gedanken sind somit nicht die Meinen, ABER ich kann sie dennoch nachempfinden – eine meiner mächtigsten Waffen als Autorin ist wohl die Tatsache, dass ich mir viele Dinge detaillierter darstellen kann, als ich es manchmal will …

Die klassischen Fragen die sich jene Protagonistin stellt, sind ja Fragen, die wir alle uns irgendwann einmal stellen: Wer bin ich? Woher komme ich? Wie kam es, das ich bin, wer ich bin oder wieso bin ich heute da, wo ich stehe?

Die restlichen Fragen hingegen beziehen sich ja bewusst auf ihr Schicksal, und da würde ich lügen, wenn ich sagen würde: Ja, die Frage stellte ich mir auch schon einmal … Ich glaube zum Beispiel nicht an eine Hölle, ergo frage ich mich auch nicht, ob ich – wenn ich mal ein böses Mädchen war – dorthin kommen könnte …

 

Interessant. Möchtest du vielleicht noch ein zwei Dinge über das Werk und/oder seine Entstehung verraten, was noch keiner/ kaum jemand weiß? 

Hm …. Etwas, das niemand weiß …. Oh, da habe ich etwas feines für euch 😀

  1. Auf das Taschenbuchcover könnt ihr euch besonders freuen, denn dort erwartet euch alle eine ganz, ganz tolle Überraschung!
  2. Tränen im Wind sollte eigentlich ein Gruselbuch werden. Aber ich gruselte mich dann selbst vor einem Prota und musste die Idee verwerfen! 😀
  3. Wenn ich 3333 E-Books verkauft habe, werde ich das Taschenbuch in Druck geben. … ok, DAS wissen einige, aber nicht alle ;D

 

Haha, sehr coole Fun Facts! Dankeschön für deine Zeit und die tollen Antworten liebe Olivia!

Es war mir eine Freude. Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, dir so tolle Fragen auszudenken!

 

Ich hoffe sehr, dass wir zusammen das Ziel, 3333 eBooks zu verkaufen, erreichen und der Autorin damit für ihre wunderbaren Bücher, ihre Mühe und ihrer einzigartigen Form Bücher zu schreiben, etwas zurück geben können. Das wäre wirklich der absolute Wahnsinn!

Zum Schluss gebe ich euch noch den Klappentext an und hoffe sehr, dass bei vielen das Interesse zu diesem Buch, das ich schon lesen durfte und die Rezension dazu morgen Online gehen wird, geweckt werden konnte.

 

Ein längst vergessener Fluch.
Eine unerfüllte Liebe.
Eine schicksalshafte Fügung.

Die Vergangenheit und die Gegenwart sollen auf ewig miteinander verbunden sein. Das Blut der Sevrigs verfluche, ihre Sprösslinge verdamme ich! Die Mädchen sollen ihr Unglück in der Liebe finden, die Buben im Schoß der Weiden auf ewig die Augen schließen. Ertrinken sollen sie alle, so wie ich es musste. Ertrinken in ihrer Schande, ihrer Scham, ihren Lügen, ihren Fehlern. Ertrinken in ihren Hoffnungen, Wünschen, Erwartungen und Träumen.
Wie dumm wir doch sind …
Wie naiv wir doch waren …

Jane Sevrig, fast 30 Jahre alt, würde sich kaum als naiv bezeichnen, doch von jenem lange vor ihrer Zeit ausgesprochenem Fluch weiß sie Bescheid. Sie wie jedes andere weibliche Mitglied ihrer Familie. Denn aus dem Fluch ergab sich eine goldene Regel:
Sevrig Frauen heiraten nicht aus Liebe.
Die wahre Liebe führt immer nur zu großem Unheil … Quelle

 

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3 Kommentare zu „Buchvorstellung mit Interview: „Tränen im Wind“ (Olivia Mae)

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