Mindful Monday #5

Aufgeben war keine Option,
Ich habe nicht aufgegeben, 
                          Doch habe ich auf meinem Weg meinen desillusionierenden Herbst gefunden:
Ich habe geblüht, ich habe gestrahlt, nun bin ich verwolken
                                                   und lasse die ausgebrannten Blätter fallen,
                                                   Druck, Überforderung, Funktionieren, Durchhalten, Durchziehen, Ohnmacht 
                        alles lasse ich fallen und im stürmischen Herbstwind davonwehen, denn weder sie können mir dienen, noch ich ihnen,
Ich lasse los...
Und es tut weh, denn loslassen gehörte nie zu meinen Stärken,
Vor allem, wenn es etwas ist, woran ich seit 14 Jahren geglaubt und festgehalten habe.

Ein harter Winter erwartet mich,
                   in dem ich herausfordernden Prüfungen gegenüber stehen, meine Werte auf die Probe gestellt und ich mein ganzes Sein reflektieren werde 
und daran werde ich wachsen,
und danach erwartet mich ein neuer wunderbarer Frühling, wo ich in neuer Frische, mit neuer Energie blühen werde. 

In meinem letzten Mindful Monday – Beitrag ging es um meine Dankbarkeit über eine wundervolle Chance, die mir das Schicksal gegeben hatte, und darum, dass ich diesen Weg bis zu Ende gehen würde, ohne aufzugeben, egal wie hart es werden würde.

Ich habe nicht aufgegeben, ich habe bis zum Ende durchgezogen und stehe einem Ende gegenüber, mit dem ich erstmal zurechtkommen muss. Und darüber schreibe ich in meinem heutigen Beitrag: Von dieser wunderbaren Chance und der Frage danach, warum es dieses Ende sein musste, das ich am Ende des Weges gefunden habe.

Diese Kategorie ist übrigens aus dem Grundgedanken entstanden, eine andere Seite von mir aufzuzeigen – meine persönlichen Gedanken zur Reflexion und Verarbeitung eines bestimmten Lebensabschnittes. Ich habe meine Gedanken in Versen niedergeschrieben, was aber keinen Anspruch auf literarische Korrektheit erhebt, sondern von mir – nach eigenen Ermessen und Gefühl – aufgeschrieben wurde. Da diese neue Rubrik sehr persönlich ist und in den Kinderschuhen steckt, bin ich immer dankbar für konstruktive Rückmeldungen.

In den vergangenen Wochen habe ich mich mit meinen beruflichen Perspektive(n) beschäftigt und die Möglichkeiten reflektiert, die ich habe. Mir stehen neue Wege, neue Möglichkeiten und neue Entscheidungen bevor – kurzum: Neuerungen. Normalerweise verbinde ich Neuerungen mit positiven Gedanken: Ein neuer Anfang, ein neuer Weg und ein neues Abenteuer. Aber letzten Endes bringen sie beides: Hoffnung, aber auch Angst. Angst vor dem, was (nicht) bevorsteht.

Ein Kommentar zu „Mindful Monday #5

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