Rezension „Blüten-Trilogie 1: Kirschblütenmädchen“ ⎮Werbung

Die Erste – so wird sie in der Prophezeiung bezeichnet, die von den ersten Gildenmeistern verfasst und unterschrieben wurde. Kirschblütenmädchen. Sanft und voller Farbe wird er sein, steht darin.

Auf die Autorin und ihr Werk wurde ich durch andere Autorinnen aufmerksam, deren Bücher ich sehr gerne lese. Nachdem ich einiges über die Handlung erfahren habe, beschloss ich mir das Buch zu kaufen und zu lesen. Nach einer langen Pause, war es das erste Buch das ich binnen kurzer Zeit durchgelesen habe, was allein schon für das Buch spricht.

Das Setting beginnt in der deutschen Großstadt Potsdam und führt den Leser/ die Leserin in das japanische Dorf Yamanshi. Ich empfand den Wechsel zwischen diesen beiden Kulturen nicht als Bruch, sondern die Autorin hat einen fließenden Übergang geschaffen, indem sie zeigt, dass die Protagonistin Clara mehr mit der japanischen Kultur verbunden ist, als am Anfang angedeutet.

Claras Gefühle empfinde ich als nachvollziehbar, nachdem sie radikal aus ihrer Realität gerissen und von Jarik und Falk beschützt wird. Durch die Geschichte hindurch schlägt sie sich aber tapfer, trotz dieses neuen Lebensabschnitts, was mir beim Lesen sehr gefallen hat. Jarik, den Clara liebevoll (nicht) als ‚Jannick‘ bezeichnet, ist nicht ganz so undurchschaubar, wie am Anfang gedacht. Seine Zuneigung zu Clara konnte ich schnell wittern, weswegen ich zum Ende hin sein Handeln mal mehr mal weniger authentisch fand. Falk ist wie ein Ersatz-Papa, der nach meinem Geschmack manchmal zu ruhig bleibt, aber das ist sicherlich u.a. seiner Rolle in der Gilde sowie seinem unendlich erscheinenden Vertrauen den beiden Protagonisten gegenüber geschuldet. Mir gefällt außerdem die Tatsache, dass er Clara und Jarik den Freiraum gibt, selbstständig Entscheidungen zu treffen und die Konsequenzen für ihr Handeln zu tragen. Das gab mir das Gefühl, dass er oftmals ganz genau wusste, was die beiden tun bzw. vorhaben zu tun, aber er hinderte sie nicht daran – dadurch gab er ihnen eine Chance, sich (wie gewünscht?) weiterzuentwickeln. Ich mag ihn sehr gerne und bin sehr gespannt, welche Rolle er im Laufe der Trilogie einnehmen wird.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, bis auf kleine Abschnitte, die ich persönlich als nicht ganz ‚rund‘ empfand, ließ sich das Buch sehr gut lesen, sodass ich relativ zügig damit durch war. Das Ende war der Knaller, dank des Cliffhangers, sodass man spätestens dann auf jeden Fall den nächsten Band im Regal stehen habe sollte – bei mir ist das zum Glück der Fall!

Kirschblütenmädchen, der Auftakt der Blüten-Trilogie von Sarah Nierwitzki, hat mir in großen und ganzen gefallen. Claras Reise in die Welt einer alten Gilde im japanischen Yamanshi, in deren Mittelpunkt sie sich plötzlich findet, ist authentisch. Mit Jariks Rolle hatte ich meine Schwierigkeiten, aber auch auf sein Tun in den beiden Folgebänden bin ich sehr gespannt. Trotz der kleinen stilistischen Problemchen habe ich die Lektüre genossen und finde, dass die Geschichte großes Potential hat, vor allem nach diesem Ende! Zum Glück habe ich Band zwei im Regal stehen und kann mit der Lektüre gleich weitermachen. Das Buch ist eine Leseempfehlung von meiner Seite für alle, die gerne in die Welt der japanischen Ninjas entführt werden und die Entwicklung einer taffen Protagonistin mitverfolgen möchten, daher bewerte es mit der Kategorie Tauchgenuss.

Allgemeine Informationen ⎮ Werbung

  • Titel Kirschblütenmädchen
  • Autorin Sarah Nierwitzki
  • Seitenzahl 334 Seiten
  • Preis 0,00 (Kindle unlimited), 13,99 (TB)
  • Herausgeber:in  Sarah Nierwitzki (Nova MD); Erstauflage (15. April 2021)

Klappentext:

»Am Tag der ersten Knospe des immerblühenden Kirschbaums wird die Erste geboren. Sie wird der Anfang und das Ende sein.«

Von einem Fremden nach Japan entführt zu werden, war das Letzte, womit Clara gerechnet hat. Zusätzlich von ihm offenbart zu bekommen, dass er der letzten Ninja-Gilde der Welt angehört, bringt ihr Leben endgültig durcheinander. Doch Jarik und die Gilde sorgen für ihren Schutz, denn abtrünnige Ninja haben ihren Vater verschleppt und ihre Forderung ist deutlich: Clara soll im Austausch für ihn ausgeliefert werden.

Während Clara sich langsam in der für sie völlig fremden Welt einfindet, hält Jarik sie auf Abstand, obwohl das aufgeladene Kribbeln zwischen ihnen deutlich spürbar ist. Aber als Clara das Geheimnis enthüllt, das hinter Jariks abweisender Art liegt, ist durch ihn nicht nur ihr Herz in Gefahr – sondern auch ihr Leben.

„Kirschblütenmädchen“ ist der erste Band einer Magie-Romantasy-Trilogie, die aufeinander aufbaut. Alle Bände der „Blüten-Trilogie“ Quelle

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