Mindful Monday #2

Ich lebe…

Mein Herz klopfte, 
                    Ich atmete, ich fühlte, ich nahm wahr,
Ich existierte also,
                    Soweit ich das ermitteln konnte,
Es gab nichts, woran es mir fehlte,
                                   Alles schien in Ordnung,
Aber eigentlich war das alles nicht genug. 

Und das erkenne ich erst heute, 
    Als das trockenen Brot besonders gut schmeckte,
    Als der Schnee sich auf meinem Gesicht besonders warm anfühlte,
    Als der Regen meinen Geist besonders nährte,
    Als eine neue Perspektive meinen Blick schärfte und mein Herz aus der Brust springen wollte,
    Als ich merkte, dass ich LEBE

Ich hatte fast vergessen, was für ein Gefühl es war
             Zu leben. 

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Nachdem es im letzten Beitrag darum ging loszulassen, was mir weder seelisch noch körperlich gut getan hat, ging gestern ein wirklich besonderer Monat zu Ende, denn ich habe die eine oder andere Erleuchtung erlebt, Ich habe gelernt, mit möglichst wenigen Dingen auszukommen und alte Gewohnheiten und Strukturen (weiterhin?) loszulassen. Aber ich habe auch eine neue Perspektive, ein neues Ziel für mich (wieder-) entdeckt und spüre wieder eine Energie in mir, die ich seit über einem Jahr nicht mehr verspürt habe.

Ich empfinde diese Entwicklung teilweise als einen kleinen Schrecken, denn ich habe in den letzten Monaten gar nicht gemerkt, wie wenig ich mich um mich selbst gekümmert habe. Ich wusste mir geht es nicht so gut wie immer, ich wusste ich bin dauerhaft müde und energielos. Aber die Tatsache, dass 2-3 Wochen mir das Gefühl geben, aus einer Blase herausgegangen und das Leben wieder spüren zu können, hat mich zum Nachdenken angeregt. Daher habe ich mit den Worten, die in den vergangenen Wochen in meinem Kopf herumschwirrten, den heutigen Post zum Mindful Monday vorbereitet.

Diese Kategorie ist aus dem Grundgedanken entstanden, eine andere Seite von mir aufzuzeigen – meine persönlichen Gedanken zur Reflexion und Verarbeitung eines bestimmten Lebensabschnittes. Ich habe meine Gedanken in Versen niedergeschrieben, was aber keinen Anspruch auf literarische Korrektheit erhebt, sondern von mir – nach eigenen Ermessen und Gefühl – aufgeschrieben wurde. Da diese neue Rubrik sehr persönlich ist und in den Kinderschuhen steckt, bin ich immer dankbar für konstruktive Rückmeldungen.

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2 Kommentare zu „Mindful Monday #2

  1. Pingback: Mindful Monday #3

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