Rezension „Blue Scales. Die Drachen von Talanis Bd. 1“ (Katharina V. Haderer) | WERBUNG

Durch das Cover, das ich auf Anhieb superschön fand, wurde ich auf das Buch aufmerksam. Die Andeutungen mit den Drachenschuppen auf dem Rücken der abgebildeten Frau und die asiatischen Schriftzeichen weckten meine Neugier, sodass ich mich auf die Lektüre stürzte.

Die Grundidee gefällt mir sehr, auch wenn ich etwas Zeit gebraucht habet, bis ich in das Buch eintauchen konnte. Denn am Anfang gab es viele Einzelheiten zu erklären, wie z.B. die Geschichte der Stadt/des Kontinents, die mächtigsten Familien der Stadt und worauf ihre jeweilige bedeutende Rolle beruht. Aber danach konnte ich dem Geschehen sehr gut folgen und begleitete die Protagonistin Christie gespannt auf ihrem Weg. Ihre Rolle in ihrer Familie sowie in den folgenden Entwicklungen, als ein Wolfsrudel in der Stadt auftauchte, ist nämlich eine ganz Besondere. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und habe mit ihr gelitten, hatte mit ihr Gewissensbisse und teilweise auch Angst. Ihre Besonderheit – ihre Großmutter Pheng würde eher sagen ‚Abnormität‘ – wird mit jedem Kapitel deutlicher, das ich total spannend und fesselnd finde.

Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr, mich haben zu Beginn des Buches die Beschreibungen mit den Drachenschuppen, die als ‚Tattoos‘ dargestellt werden, begeistert:

Die blauen Schuppen sind dichter geworden. Eng reihen sie sich an den Schultern und wirken über meine Rippen gestreut wie lapislazuliblaue Konfetti. Es ist, als hätte jemand ein Stück heranbrechende Nacht eingefangen und über meinen Rücken ausgeschüttet.

Auch konnte man dem Geschehen gut folgen, da es sich fließend lesen ließ. Dank des Schreibstils und der aneinander gereihten Entwicklungen, blieb auch die Spannung konstant bzw. stieg an der einen oder anderen Stelle gar noch an.

Als sehr hilfreich habe ich das Glossar am Ende empfunden, in dem die wichtigsten Begriffe und ihre Bedeutungen aufgelistet sind und was die Geschichte Talanis‘ sowie der Drachen-Eigenschaften auf einen Blick auflistet. Das finde ich generell sehr angenehm, wenn Autoren viele ’neue Begriffe‘ verwenden und dem Leser auf diese Weise eine Hilfe-Stellung bieten; zwischenzeitlich brauchte ich diese nämlich zur Erinnerungen an die Bedeutung bestimmter Einzelheiten. 

Es ist eine Geschichte über Liebe – wenn auch nicht amouröser Art -, über Enttäuschung, Hoffnung und Angst, die es mit sich bringt, wenn man diejenigen beschützen möchte, die einem nachstehen.

Ja und genau diese Enttäuschung, Hoffnung und Angst ist eigentlich durchgehend während der Lektüre erkennbar, weswegen dieses Buch mich auch total berührt hat. Daher hat mich Blue Scales: Die Drachen von Talanis Bd 1 von Katharina V. Haderer total überzeugt und unglaublich gut unterhalten. Dieses Buch ist aufgrund der Grundidee, der tollen Dynamik und dem schönen Schreibstil der Autorin sehr zu empfehlen und ich freue mich total auf die Fortsetzung. Ich bewerte es mit einem riesigen Tauchgenuss und glaube dass die folgenden Bände richtig gut, wenn nicht sogar besser werden! Eine klare Leseempfehlung für diejenigen, die die asiatische Welt mit ihren Mythen und ein bisschen Aberglaube mögen und natürlich, die Drachen sehr bewundern.

Allgemeine Informationen – Werbung

  • Titel Blue Scales. Die Drachen von Talanis Bd.1
  • Autorin Katharina V. Haderer
  • Seitenzahl 300 Seiten
  • Preis 3,99€ Kindle Unlimited (eBook kaufen), 12,90€ (Klappbroschur – kaufen)
  • Verlag Drachenmond Verlag (20. Oktober 2016)

»Ich träume von Wölfen. Mit hechelnden Zungen graben sie die Nasen in die Erde und suchen den Boden nach mir ab. Schwarze Schatten gleiten durch die Nacht, gelbe Augen leuchten wie die Verdoppelung des Himmelsgestirns auf. Egal wohin ich gehe – Augen. Sie schließen sich, ich stehe in der Finsternis.«

Ein Rudel wölfischer Gestaltenwandler ist in die Stadt gekommen, um eine alte Rechnung zu begleichen: Der Alpha-Wolf will der Familie Song ihren Platz in der Hexade streitig machen – dem Rat aus sechs Familien, die die moderne Stadt Poschovar unter sich aufgeteilt haben.

Nie hätte die 18-jährige Christine ›Christie Song‹ gedacht, dass sie eines Tages in die Belange der Familie hineingezogen werden würde. Doch die Wölfe richten ihre Aufmerksamkeit auf das vermeintlich schwächste Familienmitglied, das – als außereheliches Kind – wohl kaum deren mächtige magische Fähigkeiten geerbt haben kann.

Unversehens findet sich die junge Frau in einem gewaltsamen Konflikt wieder, mit dem sie nichts verbindet als ihr Familienname. Ihre einzigen Waffen gegen den Feind: Ihre Sturheit, ein Polo-Schläger und die seltsamen, blauen Schuppen an ihren Schultern, die einen Hinweis auf ihren leiblichen Vater geben … Quelle

Ein Kommentar zu „Rezension „Blue Scales. Die Drachen von Talanis Bd. 1“ (Katharina V. Haderer) | WERBUNG

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