Kurzrezension „Saphirblau“ (Kerstin Gier) | Werbung

Der Rabe auf seinen rubinroten Schwingen, zwischen den Welten hört Tote er singen, kaum kennt er die Kraft, kaum kennt er den Preis, die Macht erhebt sich, es schließt sich der Kreis.

Achtung: Dies ist Band zwei der Edelsteintrilogie. Wenn der Auftakt nicht bekannt ist, kann es zu Spoilern kommen. Meine Kurzrezension zu Band eins findet ihr hier

Im zweiten Band geht die aufregende Geschichte um Gwendolyn und ihren Zeitreise-Abenteuern weiter, jedoch dynamischer und mit jeder Menge neuer Rätsel, bei denen einem der Kopf nur so schwirrt. Man kann erkennen, dass die Protagonistin sich der Herausforderung, der sie nun ausgesetzt ist, immer bewusster wird und macht ihrerseits einfach das Beste daraus. Verständlich, denn innerhalb einer Woche soll sie lernen, wie man sich im 18. Jahrhundert verhält und präsentiert sowie gleichzeitig im Hier und Jetzt zur Schule zu gehen und sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren  – wie z.B. die erste große Liebe.

Gideon zu durchschauen fiel mir in diesem Band schwerer, als im Ersten, denn auch er – so scheint es – leidet unter Stimmungsschwankungen. Andererseits setzt man große Hoffnungen in ihn, was ihn enorm unter Druck setzt. Vermutlich macht er auch das Beste aus dem ganzen Schlamassel, nach bestem Wissen (und Gewissen? Na wohl eher weniger). 

Über den Grafen von Saint Germain liest man mehr, da die Treffen sich mit ihm vermehren, dennoch weiß der Leser zunächst nicht, wie er seine Persönlichkeit beschreiben kann, da er sich nicht in die Karten blicken lässt. An einem Tag ist er der furchteinflößende, finstere und mächtige Graf, im nächsten der gönnerhafte Großvater, der seinem Schützling gerne unter die Arme greift. Ich finde die Unvorhersehbarkeit – vor allem seiner Aktionen – superspannend und richtig gut von der Autorin dargestellt.

Auch in diesem Band findet man eine schöne Portion Humor, die das Lesen unterhaltsamer macht und, nach wie vor, die Geschichte total aufpeppt. Mir gefällt diese Mischung zwischen Humor, Zeitreisen sowie der Ernst und die Gefahren, die es mit sich bringt, richtig gut umgesetzt. 

Das erste Mal an diesem Tag musste ich grinsen. Ässlisch! Schrecklisch!! Ja, wie wahr! Nicht nur die Mode, sondern auch Gideon war ässlisch und schrecklisch[…]

Saphirblau. Der zweite Band der Edelsteintrilogie von Kerstin Gier gefällt mir (damals wie heute) supergut, sogar einen kleinen Ticken besser als den Auftakt. Aufgrund der steigenden Dynamik und den vielen neuen Erkenntnisse ist auch dieser Band ein Lieblingsbookie und eine Tauchliebe. Ich muss diese Bücher immer mal wieder rereaden und werde es auch immer mal wieder tun! Ich liebe sie einfach!

Allgemeine Informationen – Werbung

  • Titel Saphirblau. Liebe geht durch alle Zeiten
  • Autorin Kerstin Gier
  • Seitenzahl 400 Seiten
  • Preis 13,99€ Kindle Unlimited (eBook kaufen), 16,99€ (Gebundenes Buch – kaufen)
  • Verlag Arena (1. Januar 2010)

Gideon und Gwendolyn sind bis über beide Ohren verliebt. Doch Liebe unter Zeitreisende birgt ungeahnte Tücken. Gut, dass Gwendolyn jede Menge Ratgeber an ihrer Seite weiß, sei es nun ihre beste Freundin Leslie oder Geisterfreund James. Nur Xemerius, ein leicht anhänglicher Wasserspeier, sorgt eher für Turbulenzen, als dass er hilft. Und als Gideon und Gwendolyn ein weiteres Mal in die Fänge des Grafen von St. Germain geraten, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt … Quelle

2 Kommentare zu „Kurzrezension „Saphirblau“ (Kerstin Gier) | Werbung

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