DC Comic Dienstag N°8: Wonder Woman

Liebe Comicfansinnen und Comicfans,

heute steht wieder ein neuen DC Comic Dienstag – Beitrag an, in welcher ich Superhelden und Schurken genauer unter die Lupe nehme und sie vorstelle. Was genau ich mir dabei gedacht habe, könnt ihr hier nachlesen. Nachdem die bisherigen Beiträge dieser Kategorie von Helden und Schurken aus Gotham handelten, verlasse ich heute bekanntes Terrain und begebe mich zu den Amazonen-Kriegerinnen und stelle euch Wonder Woman vor. Vielleicht gibt es viele Superheldinnen, aber keine ist wie Wonder Woman bzw. Diana Prince, wie sie auf der Erde genannt wird. Und das meine ich nicht nur in Bezug auf ihre Superkräfte, sondern als Persönlichkeit selbst. Aber bevor meine Schwärmereien hier unvorhersehbare Ausmaße annehmen, beginne ich mit einer kleinen Vorstellung dieser überaus bewundernswerten Kriegerin.

 

Wer ist Wonder Woman?

  • Name Wonder Woman
  • Echter Name Diana Prince (Irdischer alias Name)
  • Beiname Sie besitzt hochoffiziell den Titel einer Prinzessin (daher der irdische Nachname Prince)
  • Basis New York City; London; Themyscia
  • Größe 1,83 m
  • Gewicht 71 Kg
  • Augen blau
  • Haare schwarz
  • Kräfte/ Fähigkeiten Übermenschliche Körperkraft, die denen der Götter von Olympus gleichkommen; Reflexe und Schnelligkeit, Fähigkeit zu fliegen, exzellente Kämpferin mit und ohne Waffen, das Lasso der Wahrheit deckt Lügen auf, die Armbänder sammeln und lenken ihre Kräfte
  • Geschaffen von William Moulton Marston (Comicautor und Erfinder des ersten Lügendetektors) und seine Ehefrau Elizabeth Holloway Marston
  • Debüt 1941 All-Star Comics #8 (Dez.1941-Jan 1942
  • Aktuelle Version Wonder Woman (Vol. 4) #1 (Nov. 2011)

 

Weise wie Athene, stärker als Herkules, schnell wie Hermes, und schön wie Aphrodite: So ist Diana, die Tochter des Zeus. Sie ist die Göttin des Krieges, Königin der Amazonen, Gründungsmitglied der Justice League. In ihrer Kindheit auf Themyscira erlernte sie die Kunst des Krieges, ging als Botschafterin ihrer Heimat in die Welt der Sterblichen und wurde Verbündete Supermans. Diana handelt nach einem strengen Moralkodex, der das Töten von Menschen verbietet. Ihre Ziele sind Frieden und Harmonie zwischen Männern und Frauen, doch sie weiß, es wird ein langer Weg dorthin sein.  (A.I., DC Comics Enzyklopädie, S. 332)

 

Lebenslauf

Viele kennen sie als die Kriegerin, die von ihrer Mutter Hyppolita aus Ton geformt ist, doch dies ist eine Legende. Denn diese ließ Hyppolita verbreiten, um ihre Tochter vor dem Zorn Heras zu schützen, die als Zeus‘ Gattin alle illegitimen Nachfahren ihres Gatten vernichten ließ. Ares, der Gott des Krieges, war ihr Lehrer und brachte ihr die Kriegskunst bei – und enthüllte dieses Geheimnis ihrer Herkunft, als die Prinzessin Gnade und Mitgefühl einem Minotaurus gegenüber zeigte.

Diana musste sich immer wieder bewähren, um nicht nur die Tochter der Amazonen-Kriegerin zu sein, sondern zu beweisen, dass sie der Nachfolge würdig war. Ein ihrer großen ‚Prüfungen‘ in diesem Sinne war ihr Kampf gegen den Erstgeborenen Zeus‘, der lange im Exil war, nach Zeus‘ Verschwinden jedoch den Thron von Olymp für sich beanspruchte. Nachdem Diana sich ihm verweigerte, griff dieser Themyscira an, wo erstmals männliche Truppen (von Hephaistos) neben den Amazonen-Kriegerinnen kämpften – entgegen der Regel, dass kein Mann die Insel betreten darf. Bei diesem Kampf verwandelte Hera Hyppolita in eine Tonfgur, die während eines Regenschauers zerfloss.

Nach diesem Krieg, den Diana gewann, stand sie der nächsten Herausforderung gegenüber: Eine Gruppe rebellischer Amazonen aus Hyppolitas Überresten schufen eine Rivalin für sie, Donna Troy, die Tochter der ehemaligen Geliebten Hyppolitas (Derinoe). Die noch immer auf Themyscira stationierten männlichen Heere Hephaistos‘ wurden von Donna angegriffen, so dass sich Diana, die mittlerweile mit der Justice League unterwegs war, dazu gezwungen sah, zurück zu kehren und Donna zu bekämpfen. Sie besiegte Donna und sandte sie in ein Gefängnis im Olymp und deklarierte sich selbst als Königin von Themyscira.

 

Klassiker

Wonder Woman: The Twelve Labors (Wonder Woman (1942-1986)) von [Wein, Len, Bates, Cary, Maggin, Elliot S., Pasko, Martin]

 

 

 

Wonder Woman (Vol. 1) #212-222 (Juni-Juli 1974 – Feb.-März 1976) Diana muss, ohne ihre Kräfte, zwölf Aufgaben vollbringen, um wieder in die Justice League aufgenommen zu werden. (Bildquelle)

 

 

 

 

 

Wonder Woman (Vol. 2) #1-6 (Feb.-Juli 1987) Wonder Womans moderne Entstehungsgeschichte wird erzählt, ebenso ihre Mission als Friedensbotschafterin und die Herkunft ihrer Kräfte als Gaben der griechischen Götter.

 

 

 

 

 

Wonder Woman (Vol. 2) #90-92, #0 (Sept. 1994-Jan. 1995) Hyppolita ruft, in der Annahme, dass Diana als Botschafterin auf der Erde gescheitert ist, einen Wettstreit aus, um eine neue Wonder Woman zu küren. Die Amazone Artemis gewinnt und beansprucht Dianas Titel für sich. (Bildquelle)

 

 

 

 

 

Wonder Woman (Vol. 2) #219 (Sept. 2005) Wonder Woman tötet Maxwell Lord und erlöst damit Superman aus dessen geistiger Kontrolle. Doch kann sie noch Mitglied der Justice League sein?

 

 

 

Warum ich Wonder Woman so faszinierend finde

Haaach, wo soll ich nur anfangen. Ich lernte sie kennen, als gerade der Kinofilm erschienen war (2017) und parallel dazu auch eine Wonder Woman Rebirth  Comic Serie. Seitdem ich diese Reihe kenne, lese ich sie bis heute weiter und liebe jede der Abenteuer, die Diana bestehen muss.

Gal Gadot in ihrer Rolle als Wonder Woman

Dies waren die ersten Geschichten der Amazonenprinzessin, die ich kennen lernte und ich liebte diese Frau von Anfang an: Ihre Stärke, ihre Moral, ihre Güte, ihre Schönheit, ja ihr sexy Outfit hat auch etwas cooles und – auch wenn das kitschig ist – ihre Liebe zu Steve auf der Erde. Ihre übernatürlichen Kräfte tun natürlich auch ihr übriges, sodass man – meiner Meinung nach – diese Frau automatisch sympathisch findet und einfach wortwörtlich vergöttern muss.

Ich hatte schon immer ein Faible für starke Frauenfiguren – in Büchern wie in Comics – und Diana ist nicht nur eine starke Frauenfigur, sondern auch die Tatsache, dass sie göttlicher Herkunft ist, finde ich total cool. Die Idee vom Erfinder Wonder Womans William Moulton Marston, seine Heldin mit den griechischen Göttern zu verbinden und ihr göttliche Kräfte zu verleihen, finde ich fantastisch!

Und die Umsetzung im Film durch Gal Gadot (Regisseurin: Patty Jenkins, 2017) finde ich auch supergut gelungen. Sie verkörpert die Idee und die Ideale Wonder Womans ultra gut und ganz ehrlich – dieser Film ist einfach der Hammer. Also diejenigen, die den noch nicht kennen, müssen dies unbedingt und umgehend ändern!

 

Normalerweise würden noch meine persönlichen Comictipps folgen, aber diese werde ich ab sofort in einem separaten Post veröffentlichen. In den kommenden Tagen wird auch der auf meiner Seite zu finden sein, halte also die Augen offen!

 

Quelle

  • Alex Irvine „Wonder Woman“. In: Alan Cowsill u.a., Die DC Comics Enzyklopädie. Das Nachschlagewerk zu den Figuren des DC-Universums. München: Dorling Kindersley 2017, S. 330-333.
  • William Moulton Marston u.a., Wonder Woman Anthologie. Die vielen Gesichter der Amazonenprinzessin, Stuttgart: Panini, 2016.
  • http://superheld.bplaced.net/viewpage.php?page_id=84 (zuletzt aufgerufen 17.03.20)

 

Ihr wisst, wer ich bin. Wer ich für die Welt sein muss. Ich bin Wonder Woman. -Wonder Woman (DC Comics Enzyklopädie, S. 331)

 

Ein Kommentar zu „DC Comic Dienstag N°8: Wonder Woman

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