Rezension „Drachenehr“ (Olivia Mae)| Werbung

Flieg, Brise. Flieg und bringe deinen Vater zu uns nach Hause. Die Sterne haben gesprochen, ein neues Paar wurde auserwählt!

Ich hatte vor einigen Monaten die Ehre und das Vergnügen, das neueste Projekt von Olivia Mae Test lesen zu dürfen und möchte ihr hier noch einmal für das Bereitstellen des eBooks danken*. Dieses Buch ist eine Sidestory der Requia – Reihe, aber man kann es ohne das Vorwissen der genannten Reihe lesen. 

Das Eintauchen in die Geschichte fiel mir leicht, denn von Neugier und Spannung gefüllt, begann ich mit der Lektüre und verlor mich relativ schnell darin. Ich begegnete zunächst Hironimus, einem Nerd, der leicht abzulenken ist, die Bedeutung der Bücher und Schriften, welche er hüten darf, aber sehr schätzt. Er darf ein Werk restaurieren, dessen Bedeutung ihm mit der Zeit immer bewusster wird. Sein Mentor Weian steht ihm dabei nicht nur beratend zur Seite, sondern setzt große Hoffnungen in seine Fähigkeiten.

Hironimus schreibt die Geschichte von Drachenehr neu, der mächtigen Festung der Drachenreiter. In dieser Geschichte lernt der Leser Aewyn, Deniz und Prinz Elian und ihre unterschiedlichen Schicksale, die alle in gewisser Weise miteinander verbunden sind, kennen. Aewyn mag ich sehr, sie ist eine starke Persönlichkeit, die trotz aller Umstände einen Weg und die Kraft findet, weiter zu machen. Ein kleiner Schwarzschuppendrache, den sie ‚Goldschatten‘ tauft, steht ihr treu zur Seite, obwohl nur Männer Drachenreiter sein konnten. Aber ihre Besonderheit beschränkt sich nicht nur darauf, das kann ich versprechen!

Der Prinz ist (leider?) nicht der idyllische Prinz mit dem weißen Pferd, den sich viele Frauen wünschen würden. Man muss aber dazu auch sagen, dass er innerhalb kurzer Zeit einfach viele Bürden auf seinen Schultern zu tragen hat. Aber trotzdem gibt es viele Punkte bei dem man die Augen rollen und ihm eine knallen möchte. In gewisser Weise war ich zum Ende hin etwas überrascht, was seine Rolle anbelangte, andererseits dachte ich irgendwann „Naja, es ist Olivia.“. Ihre Fans, die schon einige Bücher von ihr kennen, werden wissen, was ich damit meine. Die Anderen müssen es selber herausfinden.

Deniz war mir von Anfang an etwas suspekt, irgendwie war ich zu sehr auf den Prinzen fixiert, sodass ich meine Schwierigkeiten mit ihm hatte. Im Laufe der Geschichte erkannte ich den Grund für mein Empfinden Deniz gegenüber, denn er ist nicht der, der er zu sein scheint. Aber als sein ‚wahres Gesicht‘ in Erscheinung tritt, war das ein ‚Oooooh‘ – Moment. Ich hätte bis zum Ende nicht sagen können, ob er einer der ‚Guten‘ oder einer der ‚Schlechten‘ war.

Die beiden Ebenen auf denen die jeweiligen Geschichten erzählt werden, machen das Buch als Ganzes zu etwas Besonderem und erhöhen zudem die Spannung kontinuierlich. Und die Verbindung dieser beiden Welten wurde meisterhaft von der Autorin umgesetzt. Ich saß noch lange nach der Lektüre begeistert von dieser Wendung im Bett und starrte überwältigt vor mich hin – auch nach der zweiten Lektüre vor einigen Tagen. Ich liebe Olivias Bücher gerade deswegen: Wegen der wunderbaren Figuren, die sie zum Leben erweckt und weil ihr Schreibstil einfach so schön ist und ich nie wirklich sagen kann, in welche Richtung die Ereignisse sich entwickeln werden. Bei ihr bedeutet lesen nicht nur gute Unterhaltung, sondern es ist ein riesiges Abenteuer, das man am liebsten nie beenden möchte!

Im Vorwort gibt die Autorin zudem Hinweise zur Aussprache der Namen und Orte, die im Buch erscheinen – was ich immer sehr hilfreich finde. Sie beendet diesen Teil mit den Worten:

Mögen die „Was?“ und „Nicht im Ernst!“ mit euch sein.

Und glaubt mir wenn ich sage ’sie waren meine ständigen Begleiter während der Lektüre‘!

Drachenehr von Olivia Mae ist ein großartiges Buch, das mich von der Grundidee und den Persönlichkeiten her sehr begeistert hat. Es macht riesigen Spaß den Erlebnissen und Gefühlen der jeweiligen Protagonisten zu folgen, auch wenn ich am Ende dachte „Olivia, das ist jetzt nicht dein Ernst!“ – es wird aber ein zweiter Teil folgen (Gott sei dank!). Es ist ein riesiger Pageturner, den man nicht über einen langen Zeitraum lesen kann, sondern möglichst in einem Zug beenden muss. Ein neues Lieblingsbookie von einer Lieblingsautorin durfte ich lesen und lieben lernen, weswegen ich dieses Buch mit Tauchliebe bewerten möchte. Danke liebe Olivia für diese wunderschöne Geschichte, wodurch ich Drachen nun mehr in Herz geschlossen habe, als zuvor!

 

Allgemeine Informationen – Werbung

  • Titel Drachenehr
  • Autorin Olivia Mae
  • Seitenzahl 317 Seiten
  • Preis 2,99€ (eBook)
  • Verkauf durch Amazon Media EU S.à r.l.

 

Ein Drache, dessen Herz vor Jahrhunderten zu Stein wurde;
ein Lehrling, dessen letzte Prüfung ansteht –
verbunden durch ein Buch, das den Fluss der Geschichte ändert.

Zum Inhalt des Buches

„Wir wollen heute unserer Herrscherin gedenken. Sie voll-brachte Unglaubliches und opferte für uns, ihre Kinder, ihr Leben. Sie, die strahlende Königin jener dunklen Stunde, die furchtlos einem Feind gegenüberstand, welcher ein Heer aus Toten sein Eigen nannte! Sie, unsere Heldin. Wir wollen ihr Dank und Demut schenken, Vertrauen und Glaube. Wir, ihre Kinder, wollen ewig dem Pfad des Lichtes folgen und uns durch nichts davon abbringen lassen.“

So sei es!
Hironimus Thesarion Bosch schloss die Augen und nickte be-dächtig. Jedes Jahr zur selben Zeit gab es diesen Ehrentag. Jahrhunderte schon wurde er durchgeführt und erinnerte das Volk der Awynianer daran, dass einst ein mächtiger Krieg ge-tobt hatte. Ein Krieg, wie es ihn zuvor und auch danach nie gegeben hatte. Ein Krieg, der alles änderte, und dessen wahre Geschichte doch in Vergessenheit geriet.

Hoch oben ich der Ehr, ist Hironimus Tätigkeit nur von min-derer Bedeutung. Er schreibt alte, verbrannte und dem Tod geweihte Bücher neu. Meist sind es Aufträge, die er von seinem Meister Weian übernimmt. Aufträge, die er als Lehrling zu tätigen hat. Doch dann, vollkommen überraschend, wird ihm endlich sein erstes eigenes Werk anvertraut. Dieses Buch, seine Prüfung, scheint auf den ersten Blick sonderbar und schlecht geschrieben, doch als Hironimus tiefer in das Geschehen ein-taucht, begreift er, dass längst vergessenes Wissen in seinen Händen ruht.
Gefährliches Wissen.
Tödliches Wissen. Quelle

Ein Kommentar zu „Rezension „Drachenehr“ (Olivia Mae)| Werbung

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