Manga „Batman und die Justice League 1“ (Shiori Teshirogi) | Werbung

Ich töte nicht. Ich jage ihren nur Angst ein.

Als ich diesen Manga sah, war ich zunächst skeptisch, denn ich bin eher der Comic-Fan und daher voreingenommen, wenn es um meine liebsten DC-Helden geht. Aber meine Neugier siegte und ich dachte, ich gebe dem Manga eine Chance.

Noch im Comic-Laden meines Vertrauens blätterte ich durch die ersten Seiten des Manga und begann zu lesen. Innerhalb weniger Minuten konnte er mich fesseln, sodass ich es kaufte.

Zu Beginn lernt der Leser etwas über Ley-Linien – Energieströmen, die in der Geschichte als „das Blut der Erde“ bezeichnet werden. Zwischen diesen Ley-Linien und dem japanische Jungen Rui besteht eine Verbindung, die im ersten Band noch nicht aufgeklärt werden konnte. Fest steht jedoch, dass der Joker und Lex Luthor diese Energiestrom-Linien gegen ihre Erzfeinde in Gotham City gebrauchen wollen.

Die Geschichte an sich machte mich sehr neugierig, sodass die Blätter nur dahinflogen und mich überzeugen und begeistern konnten. Dass die Erzfeinde von jeweils Batman, Superman und Aquaman eine bedeutende Rolle im großen Ganzen spielen, gefiel mir zusätzlich. Es sorgte immer für Spannung, die stetig Anstieg.

Mit den Zeichnungen jedoch konnte ich mich nicht so richtig anfreunden. Ich, die dank fabelhaften Zeichnern wie Greg Capullo, Scott Snyder, Brian Azzarello usw. in diversen Batman- und Wonder Woman- Comics sehr verwöhnt wurde, war sehr kritisch mit den Darstellungen der jeweiligen Figuren und Szenen. Die Charaktere konnte man problemlos an der Kleidung und ihrem (besonderen?) verhalten erkennen, wurden nach meinem persönlichen Geschmack jedoch zu kindlich in Szene gesetzt, wie es u.a. für die Stilform des Mangas typisch ist. Für mich war dies mit meiner Vorstellung der DC-Helden nicht so richtig vereinbar, weswegen die Zeichnungen nicht meinen Geschmack trafen.

Batman und die Justice League 1 von Shiori Teshirogi überzeugt in diesem Manga mit einer Neuinterpretation der DC-Helden und ihren Widersachern sowie durch die sehr coole Story, die mich die gesamte Lektüre über wirklich fesseln und begeistern konnte. Mit den Zeichnungen jedoch traf sie meinen persönlichen Geschmack leider nicht, wodurch die gute Unterhaltung, die der Handlung wie dem Setting zu verdanken ist, ein wenig drunter gelitten haben. Aus diese Grund ist meine Bewertung dieses Mangas Tauchpotenzial, ich kann mir aber vorstellen, dass es vielen Comic- und Manga-Fans gut gefallen könnte! Also gibt dem Manga gerne eine Chance, die es wirklich verdient, und urteilt über die Zeichnungen dann selbst! Ob ich weiterlesen werde, weiß ich noch nicht, aber die Story war schon cool!

Allgemeine Informationen – Werbung 

  • Titel Batman und die Justice League 1
  • Autorin und Zeichnerin Shiori Teshirogi
  • Batman geschaffen von Bob Kane und Bill Finger, Superman geschaffen von Jerry Siegel und Joe Shuster
  • Seitenzahl 204 Seiten
  • Preis 7,99€
  • Verlag Panini Manga (Panini Comics)
  • Erstveröffentlichung 26.03.2019

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