Rezension „Der Spiegelwächter“ (Annina Safran) | Werbung

Hatte sie gerade ein Klirren gehört? Das konnte nicht sein! Ludmilla hob den Kopf und sah sich um.

Die Autorin Annina Saran schickte mir ein Rezensionsexemplar* ihres Debüts zu, worüber ich mich sehr gefreut habe und wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal bedanken möchte.

Bereits die ersten Seiten fesselten mich, denn der Leser wird im Prolog sofort in eine neue Welt geworfen und weiß, dass die Protagonistin hier ein großes Abenteuer erleben wird. Zu Beginn der Geschichte war ich jedoch etwas verwirrt, da mir der Übergang vom Prolog in die ersten Kapitel nicht stimmig erschien und ich mich erst einmal in den Geschehnissen orientieren musste. Nach einigen Kapiteln jedoch konnte ich gemächlich in die Geschichte eintauchen und mir gefiel das Setting immer mehr.

Ludmilla, ein sehr neugieriger Teenager, das ihre Zeit am liebsten alleine und in der Bibliothek verbringt, bricht ihr Versprechen, das sie einst ihrer Großmutter gab, und betritt das verbotene Zimmer. Dort befindet sich ein mysteriöser Spiegel, durch welche sie in eine andere Welt gelangt und sich plötzlich vor eine große Aufgabe gestellt wiederfindet. Mir gefällt Ludmillas Charakter sehr, denn sie ist sehr neugierig, frech und aufmüpfig – Teenager eben durch und durch. Aber sie ist auch sehr mutig für ihr Alter und ihre Entwicklung finde ich bis zum Ende sehr beeindruckend. Ich habe sie nicht nur durch ihre frechen Bemerkungen, sondern ebenfalls durch ihren trockenen Humor schnell ins Herz geschlossen und ihr Abenteuer gespannt mitverfolgt.

Uri, einer der Spiegelwächter, ist auch ein sehr witziger Kauz. Denn nicht nur durch die Beschreibung seines Aussehens sondern ebenfalls durch sein Verhalten als kleiner, weiser Professor, brachte er mich mehrmals zum Schmunzeln. Ich finde Uri großartig, er brachte frischen Wind in jede Szene, in der er auftauchte und auch er beeindruckte mich durch seine sanfte aber bestimmende Art. Auch die anderen Wesen Eldrids finde ich total spannend und muss hier betonen, dass die Autorin eine wirklich unglaublich tolle Welt erschaffen hat, die mich nicht selten an Tolkiens Welt erinnert hat!

Der Schreibstil von Annina Safran gefällt mir sehr: Sie vermag es zauberhafte Landschaften wundervoll zu beschreiben und den Leser damit in ihre Welt zu entführen. Ich hatte gewisse Orte bildlich vor Augen, was mir die Lektüre zusätzlich versüßte. Ab der zweiten Hälfte des Buches steigerte sie die Spannung, indem sie begann aus der Sicht unterschiedlicher Figuren zu schreiben, was das pausieren der Lektüre nahezu unmöglich machte.

Was ich zusätzlich hervorheben möchte, ist ein kleines Glossar mit Namen und Wesen, die in der Geschichte erscheinen, welches am Ende des Buches zu finden ist. So ist es dem Leser möglich Namen bzw. Wesen wieder zuordnen zu können, falls man sie nicht (mehr) richtig behalten hat.

Ludmilla konnte nicht glauben, was sie da hörte. Vier weitere Schatten? Was hatte Mina erzählt? Fünf Spiegelfamilien? Fünf Spiegel? Und jetzt insgesamt fünf mächtige Schatten? Aber sie behielt ihre Gedanken für sich. Zum ersten Mal hielt sie lieber den Mund und mischte sich nicht ein.

Die Saga von Eldrid 1: Der Spiegelwächter von Annina Safran ist ein gut gelungener Auftakt der Reihe, die mich durch das Setting sowie die authentischen Figuren überzeugen konnte. Trotz des problematischen Anfangs der Lektüre, konnte es mich durch die stetig ansteigende Spannung, was nicht zuletzt dem schönen Schreibstil der Autorin zu verdanken ist, fesseln. Daher bewerte ich es mit Tauchgenuss und kann es jedem wärmstens empfehlen, dem Tolkien und/oder  J. K. Rowling gefallen.

Vielen dank für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars*.

Allgemeine Informationen – Werbung

  • Titel Der Spiegelwächter (Die Saga von Eldrid 1)
  • Autorin Annina Safran
  • Seitenzahl 292 Seiten
  • Preis 3,99€ (Kindle), 10.99€ (TB)
  • Verlag TWENTYSIX; Auflage: 1 (7. Juni 2018)
  • Verkauf durch Amazon Media EU S.à r.l.

eBook kaufen     Buch kaufen

Die Saga von Eldrid beginnt

Fünf Spiegel, fünf Häuser, fünf Spiegelwächter, eine magische Welt: Eldrid.
Die Spiegelwächter versuchen das wertvolle Licht von Eldrid zu bewahren, aber sie kämpfen gegen Godal, den übermächtigen Schatten, und Zamir, den Schöpfer der Dunkelheit. Ludmilla wird zu Hilfe gerufen, um Godal einzufangen. Doch Zamir durchkreuzt die Pläne der Spiegelwächter und beschwört ein Unheil in Eldrid hervor. Der Kampf gegen die Dunkelheit beginnt. Wird Ludmilla ihre Mission durchführen können? Quelle

5 Kommentare zu „Rezension „Der Spiegelwächter“ (Annina Safran) | Werbung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s