Rezension „Medusas Fluch 2: Götterschimmer“ (Emily Thomsen) ⎜ Werbung

Achtung: Dies ist Teil zwei der Trilogie. Wenn der erste Teil (Rezension) nicht bekannt ist, kann diese Rezension Spoiler enthalten. 

Meinen Kummer hatte ich allein erduldet, nur die Liebe ließ sich einsam nicht tragen.

Lange habe ich schon auf diese Fortsetzung hingefiebert und habe mich unglaublich gefreut, als ich vom Drachenmond Verlag ein Vorablese-Exemlar* erhalten habe – vielen dank an dieser Stelle dafür! Denn letztes Jahr war der erste Teil eines meiner Jahreshighlights und ich war schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Schon mit dem ersten Satz war ich wieder in dieser wunderschönen Welt von Emily gefangen: Ich hatte ihren schönen und gefühlvollen Schreibstil sehr vermisst und wurde gleich von den ersten Seiten total berührt. Schon den ersten Satz musste ich wieder markieren, den ich oben notiert habe. An die Lektüre bin ich voller Erwartungen herangegangen und war gleich überrascht über die vielen Veränderungen – auch struktureller Art – die ich sodann entdeckte.

Wieder erzählt Medusa ihre Geschichte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven: Als Marie nimmt der Leser an ihren ersten Gedanken und Erlebnissen in der Menschenwelt anteil, nachdem sie von ihrer Mutter verbannt wurde; als Medusa erzählt sie über die neuen Geschehnisse mit denen sie am Ende des ersten Teils konfrontiert wurde. In den ersten Kapiteln lässt Medusa die jüngsten Ereignisse Revue passieren, was sehr hilfreich sein kann, wenn die aus dem ersten Buch nicht mehr allzu präsent sind.

Auf diesen beiden Ebenen konnte ich die jeweiligen Gefühle Medusas sehr gut nachvollziehen und finde sie auch sehr authentisch. Maries Resignation und Trauer konnte ich von den ersten Zeilen an sehr gut verstehen, habe mit ihr mitgefühlt und über ihren geliebten Farin mitgetrauert. Denn die Autorin versteht es die Gefühle einer Frau, die das Wichtigste in ihrem Leben verloren hat, so präzise und rührend zu formulieren, dass es wirklich das Herz einfach berührt. Ich hatte öfter die eine oder andere Träne verdrückt, weil ich die gedrückte Stimmung so gut nachempfinden konnte! Medusa hingegen wird mit neuen Herausforderungen konfrontiert, wodurch sie sich des Öfteren in einem Wechselbad der Gefühle befindet – ebenfalls verständlich und daher authentisch umgesetzt, wie ich finde. Ihren Trotz ihrer Mutter gegenüber empfand ich manchmal als ein bisschen aufmüpfig, bedenkt man, dass sie schon einige Jahre gelebt hat und kein Teenager mehr ist. Am Anfang dieser Erkenntnis befürchtete ich, das es im Laufe des Buches nervig werden könnte, aber das tat es ganz und gar nicht: Mit jedem Kapitel aus Maries ersten Tagen auf der Erde konnte ich immer besser diese Gefühle nachempfinden.

Die jeweiligen Rollen der anderen Götter, besonders die von ihrem Gefährten Thanatos, aber auch Gaias sowie Demeters finde ich total spannend! Eine Gefahr lauert sowohl auf der Erde als auch in der Götterwelt und alle sind angespannt ob dieser Tatsache und alle setzen ihre Hoffnungen auf Medusa und ihre (neuen) Fähigkeiten. Dies machte das Lesen so unterhaltsam, da die Spannung stetig stieg und ich nur sehr wenige Pausen machen konnte. Das mag ich an Emilys Art zu schreiben ebenfalls sehr: Sie schreibt so toll und spannend, dass der Leser eigentlich gar keine Chance hat zu pausieren, sondern unbedingt weiterlesen muss. Dafür lebe ich Emilys Bücher so sehr!

Und das Ende! Oh dieses Ende hat mich echt fertig gemacht, ich war mal wieder nachts irgendwann so aufgewühlt – nachts da ich das Buch ab einem bestimmten Punkt unbedingt beenden wollte – und musste danach erst einmal klar kommen. Es war einfach gigantisch gut und ich kann es kaum erwarten den abschließenden Teil auch irgendwann in den Händen zu halten – auch wenn das noch ein bisschen dauern wird.

Lass die Vergangenheit los, Medusa. Halte nicht länger daran fest, sonst wird dich dein Zorn zerstören. Die Zukunft der Götter liegt in deinen Händen.

Medusas Fluch – Götterschimmer von Emily Thomsen ist eine wirklich tolle und würdige Fortsetzung der Geschichte und hat mir unglaublich gut gefallen! Nicht nur die Entwicklung Medusas finde ich unglaublich gut gelungen, sondern auch die gefühlvolle erste Zeit Maries auf der Erde haben mich so sehr berührt, dank des einzigartigen Schreibstils der Autorin! Die Geschehnisse empfinde ich auch die meiste Zeit über als authentisch und nachvollziehbar, so dass ich das Lesen unglaublich genossen habe und unglaublich gut unterhalten wurde! Ein neues Lieblingsbookie, ein neues Highlight in diesem Jahr und daher der Kategorie Tauchliebe mehr als würdig. Liebe Emily: Dieses Buch… Haaach: Ich liebe es einfach! ❤

 

Allgemeine Informationen – Werbung

Dies ist ein Rezensionsexemplar, d.h. durch Links kann es Werbung enthalten, die ich freiwillig setze ohne dafür bezahlt zu werden. 

In Medusa erwacht eine neue Elementarkraft, mit der sie für reichlich Chaos in der Menschenwelt sorgt. Sie kann den Wind beherrschen oder versucht es zumindest. Obwohl Gaia darauf besteht, will sie auf keinen Fall zurück in die Götterwelt. Medusa ist glücklich mit Jendrik, hat den Fluch überwunden – scheinbar. Denn eine dunkle Macht greift um sich und trachtet nach dem Leben der jungen Gorgone. Kann ihre Liebe den Intrigen der Götter standhalten? Und findet Medusa heraus, wer ihr Glück zerstören will, bevor der Fluch sie zerstört? Quelle

Werbeanzeigen

Ein Kommentar zu „Rezension „Medusas Fluch 2: Götterschimmer“ (Emily Thomsen) ⎜ Werbung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s