Writing Friday: Meine Kindheit in 25 Begriffen

Liebe Buchfreunde,

der nächste Beitrag zum #WritingFriday, einer neuen Kategorie auf meinem Blog, möchte heute geschrieben werden! Die Aktion wurde von Elizzy (read books and fall in love) ins Leben gerufen, weil sie ihr Schreiben verbessern möchte. Elizzy wurde zu dieser Entscheidung durch das Werk Mein Buch von Katja Scholz inspiriert. Jeden Monat denkt sie sich bestimmte Themen aus, über welche die Teilnehmer dieser Aktion schreiben und mittlerweile macht es mir riesigen Spaß, kreativ zu sein!

Themen im Februar

  • Sammle spontan 25 Wörter, die Dinge aus deiner Kindheit beschreiben
  • Ein vernachlässigtes Cello erzählt.
  • Du erklärst einem Kind aus den Tropen, was Schnee ist.
  • George und Amal Clooney reichen die Scheidung ein. Du schreibst für die „Gala“ einen Artikel.
  • Erkläre einem Ausserirdischen, was Liebe ist.

Ich werde nicht zu allen Punkten etwas schreiben können, da ich letzte Woche keinen Beitrag für diese Kategorie veröffentlicht habe. Die Muse kam nicht durch, so dass ich nicht irgendetwas schreiben wollte und es sein ließ. Aber heute wird es wieder einen Beitrag geben und ich habe mich für den ersten Punkt entschieden: 25 Wörter, die mich an meine Kindheit erinnern. Ich unterteile meine Begriffe in Gruppen und gebe jeweils auch Erklärungen ab.

Familien-WG, Familientreffen, Familienurlaub, Schrebergarten, Zusammenhalt

In meiner Kindheit haben wir zunächst noch mit meinen Großeltern zusammen in einer Wohnung gewohnt. Das mochte ich früher total, weil immer etwas los war zu Hause und immer jemand da war, wenn was sein sollte. Ich liebte es, wenn der Tisch propevoll war und alle beisammen saßen und das leckere Essen von Oma und Mama genossen. Als wir unsere eigene Wohnung hatten, trafen wir uns jede Woche mit der Familie, das gehörte einfach dazu und ich mochte das sehr gerne! Wir hatten auch einen Schrebergarten, wo wir im Sommer ganz oft grillten und spontan auch meine Onkel und Tanten reinschneiten. Es war einfach schön, dass wir so einen Zusammenhalt hatten, uns ständig gesehen haben und die Zeit miteinander genießen konnten. In den Sommerferien ging es dann immer mit meinen Eltern und Geschwistern in den Familienurlaub, wo wir unsere Verwandten in der Türkei besuchten.

Walkman, Discman, CD-PLayer, CDs, Kassetten

Meine ständigen Begleiter im Bus auf dem Weg zu Schule: Walkman und Kassetten (und Batterien natürlich), später dann Discman und CDs, um die Busfahrt ’sinnvoll‘ zu nutzen 😉 Ich habe meinen Walkman immer noch, obwohl er gar nicht mehr funktioniert, aber ich konnte mich nicht von ihm trennen. Mein Discman funktioniert immer noch und ich benutze ihn auch heute gelegentlich. Meine CDs und Kassetten habe ich noch alle und die werde ich auch behalten, weil so viele Erinnerungen daran hängen. Es war immer ein MUSS die neueste CD der liebsten Boyband sofort zu kaufen und rauf und runter zu hören, bis man alle Lieder auswendig kannte. Das praktische an den Kassetten (später auch bei den CDs) war, dass man sich seine eigenen Playlists kopieren konnte, wenn nicht gar vom Radio aufnahm mit den nervigen Unterbrechungen der Sprecher. Der CD-Player zu Hause wurde nach der Regel „der Älteste im Hause bestimmt“ genutzt. Ich hatte also von vorneherein verloren, da ich die Jüngste bin.

Barbie, Gesellschaftsspiele, Nintendo, Gameboy, PlayStation

Ich liebte immer die Gesellschaftsspiele, vor allem jene, die ich nicht besaß 😄 wir hatten Hotel, Spiel des Lebens und Scotland Yard. Am liebsten mochte ich aber Monopoly, das meine Freundin hatte und einer der Gründe für meine steten Besuche bei ihr war. Auch wegen ihres Nintendo Spiels war ich oft bei ihr, wo wir regelmäßig super Mario gezockt haben, bis wir alle Geheimgänge und Tricks kannten. Zudem besaß ich einige Barbie-Puppen, mit denen ich meistens spielte, die aber irgendwann auch ihren Reiz verloren. Einen Gameboy hatten wir auch bzw. haben wir heute noch, auf welchem ich manchmal Super Mario oder Tetris spiele. Eine Play Station hatte mein Bruder irgendwann, mit dem meine Schwester und ich nie spielen durften, weil er meinte, dass wir es kaputt machen würden, wie gemein.

Abenteuerspielplatz, Bücher, Computer, Telefon, Nokia 3310

Bücher spielten schon früh in meinem Leben eine Rolle, die Entdeckung der Bücherei war wie der Eintritt ins Paradies. Wir waren mit meiner Schwester mindestens ein Mal die Woche dort um Bücher auszuleihen und zu schmökern. Ich gehörte auch zu jenen die noch nach der Schlafenszeit mit der Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen haben. Außerdem bin ich ja (zum Glück) ohne Computer und Handy aufgewachsen, so dass wir mit meiner Schwester fast jeden Tag draußen auf dem Spielplatz waren bis es dunkel wurde und meine Mutter uns nach Hause rief (wörtlich, aus dem Fenster schreiend). Erst mit 15 hatte ich mein erstes Handy, einen Nokia 3310, das ich auch 3-4 Jahre lang benutzt habe und welches vermutlich heute noch Akku hätte 😉 Ungefähr zur selben Zeit (um 2000)  hatten wir auch unseren ersten Computer und Internet, damals konnte man nicht parallel telefonieren, wenn man ins Internet wollte. Da gab es mit meinen Eltern viele Diskussionen deswegen.

Mila Superstar, Sailor Moon, Batman, Die Schlümpfe, 21 Jump Street

Das waren meine liebsten Sendungen, die ich nach der Schule bzw. Abends am liebsten geschaut habe. Mila Superstar war so großartig und dank ihr liebte ich Volleyball. Sailor Moon mochte ich auch und habe bestimmt mehrmals alle Folgen geschaut, auch wenn die Stimme von Usagi manchmal nervig würde. Manchmal scheue ich noch einige Folgen, die man teilweise im Internet noch finden kann. Die Schlümpfe waren auch super, Gargamel war so schön schurkenhaft und Rotznase war immer witzig. Batman war ja bekanntlich schon immer mein Held und es war immer ein Highlight wenn ich am Wochenende den Fernseher mehr oder weniger für mich hatte und es schauen konnte. 21 Jump Street war ebenfalls cool, da man erstens Johnny Depp als etwa 20-jährigen Milchbubi auf dem Bildschirm sah und sozialkritische Themen (in den USA versteht sich) behandelt wurden, mit denen jeder jugendlich zu kämpfen hat. In unserer Stadtbücherei befinden sich alle Staffeln und vor ein zwei Jahren habe ich die mir tatsächlich ausgeliehen und wieder geguckt, das war schon cool.

Ach ja die gute alte Zeit, ich schwelge richtig in Erinnerungen und wünsche mir teilweise einige Dinge zurück. Was verbindet ihr mit eurer Kindheit? Kommen euch einige Begriffe auch bekannt vor?

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, eure umivankebookie ❤

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3 Antworten auf „Writing Friday: Meine Kindheit in 25 Begriffen

  1. Hi Ümran,
    da haben wir ja einiges gemeinsam. Wir haben mit meinen Großeltern zusammen in einem Haus gewohnt. Meine Oma, später dann mein Opa, haben auf uns aufgepaßt, während meine Eltern arbeiten gingen. Es war toll. Irgendjemand war immer da, wir waren nie allein. Wir hatten bzw. haben einfach einen tollen Familienzusammenhalt.
    Walkman und Kassetten auf dem Weg zur Schule, ja, das kenn ich auch noch :D. Discman hat bei mir aber nie funktioniert, die CDs sind immer gesprungen. Und außerdem hatte ich meine eigene Playlist auf Kassette, das war viel besser.
    Für nächste Woche ist mein Beitrag über die 25 Kindheitsdinge geplant, diese Woche hab ich das Thema mit dem Tropenkind und dem Schnee gewählt.
    Liebe Grüße,
    Daniela

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Daniela,
      Ja meine Oma passte auch auf uns auf während meine Eltern arbeiteten. Es war schon eine schöne Zeit an die ich immer gerne zurückdenke 😉 ich bin gespannt auf deinen Beitrag! Und den von heute lese ich heute oder morgen wenn ich es schaffe 😉

      Lg Ümi.

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