Comic „Black Science 1: Der Tiefe Fall“ (Rick Remender)

Erst, als ich erreicht hatte, was allgemein für Erfolg gehalten wird, wurde mir klar, dass ich mich selbst enttäuscht hatte.

Ich stieß durch Zufall auf diese Comic – Reihe und wurde neugierig durch den Klappentext, so dass ich mich dazu entschied, mir den ersten Band zu kaufen.

Der Einstieg gelang mir nur sehr gemächlich, denn zunächst einmal musste ich mich in der Geschichte zurecht finden. Das dauerte allerdings seine Zeit, da die Zeitsprünge mich teilweise sehr verwirrten. Zwischendurch hatte ich dann das Gefühl den Überblick zu haben, bis es für mich durch den nächsten Schauplatz – Wechsel wieder konfus wurde.

Die Geschichte in ihrem Kern ist interessant und größtenteils auch gut umgesetzt, obwohl ich gestehen muss, dass ich bei dem Titel etwas Anderes erwartet habe. Das klingt negativer, als es gemeint ist, denn die Idee gefiel mir trotzdem. Das Hardcover ist in sechs Comics unterteilt, die durch den Kapitelwechsel auch eine glatte Trennung aufzeigten. Das finde ich immer ganz hilfreich, weil es auch Comic – Kollektionen gibt, die das nicht haben und die Lektüre (für mich) dadurch nicht glatt verläuft. Aber die Darstellungen insgesamt waren mir teilweise zu verwirrend. Ich hatte die gesamte Lektüre über das Gefühl, dass ich nicht ganz in die Geschichte eintauchen kann, was sehr schade war.

Die Zeichnungen gefielen mir überwiegend gut, meistens konnte ich dem Verlauf der Geschichte folgen. Aber auch hier muss ich einen kleinen Kritikpunkt benennen: mir war nicht immer klar, nach welcher Reihenfolge die jeweiligen Quadrate gelesen werden sollten. Mal war (wie gewohnt) erst die linke dann die rechte Seite vorgesehen, mal ging es oben über beide Seiten. Bis ich da durchgeblickt habe, hat das manchmal gedauert und auch den Lesefluss gestört.

Der Auftakt der Black Science – Reihe, Der Tiefe Fall, hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen, wenn auch mich die Entwicklungen teilweise verwirrt haben aufgrund der rapiden Veränderungen der Schauplätze sowie auch der nicht immer ganz klaren Reihenfolge der Lesevorgabe auf den jeweiligen Seiten. Trotz dessen und trotz anderer Erwartungen bezüglich der Bedeutung von ‚der schwarzen Wissenschaft‘ gefiel mir die Story generell, weswegen ich es mit Tauchpotenzial bewerten möchte.

Allgemeine Informationen

  • Titel Black Science 1: Der Tiefe Fall
  • Autor Rick Remender
  • Zeichner Matteo Scalera
  • Seitenzahl 178 Seiten
  • Preis 24,80€
  • Verlag Splitter Verlag

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Grant McKay, der Anführer der Anarchistischen Liga der Wissenschaftler, hat das Unmögliche geschafft: Er hat das Geheminis Dunkler Materie entschlüsselt und mit seiner Schöpfung, dem »Pfeiler«, die Grenzen der Realität gesprengt. Doch etwas ist gründlich schiefgegangen, und Grants Crew treibt nun orientierungslos durch die Weiten des Eververse, wie schiffbrüchige, lebende Gespenster in einem unendlichen Ozean voller unbekannter Welten. Ihnen bleibt keine Wahl, als immer weiterzumachen. Die Frage ist: Wie weit zu gehen sind sie bereit, um wieder nach Hause zu gelangen?

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2 Antworten auf „Comic „Black Science 1: Der Tiefe Fall“ (Rick Remender)

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