Writing Friday: Mein letzter Traum

Liebe Bookies,

aaah es ist so weit, mein erster Beitrag zum #WritingFriday, einer neuen Kategorie auf meinem Blog, erscheint heute! Die Aktion wurde von Elizzy (read books and fall in love) ins Leben gerufen, weil sie ihr Schreiben verbessern möchte. Elizzy wurde zu dieser Entscheidung durch das Werk Mein Buch von Katja Scholz Inspiriert. Jeden Monat denkt sie sich bestimmte Themen aus, über welche die Teilnehmer dieser Aktion schreiben.

Die Themen für Januar lauten:

  • Beschreibe den letzten Traum, an den du dich erinnerst, so detailliert wie möglich.
  • Schreibe einen Brief an dich als 15-jährige/r
  • Erzähle von einem Moment, der den weiteren Verlauf deines Lebens fundamental hätte verändern können.
  • Überrede einen Veganer, eine Currywurst mit dir zu essen.
  • Dein Begriff von Freiheit.

Wie ihr sehen könnt habe ich einen Punkt durchgestrichen, da ich den nicht bearbeiten werde, sprich an einem Freitag im Januar kein Beitrag zum Writing Friday von mir kommen wird. Ich finde jeder soll so leben, wie er/sie möchte, daher ist diese Aufgabe nichts für mich, Sorry 😀

In meinem heutigen Beitrag möchte ich gerne über meinen letzten Traum schreiben, den ich heute morgen hatte. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mich kaum an Details erinnern kann, sondern vielmehr Gefühle als Bilder mit dem Traum verbinde. Ich hoffe aber, dass es euch trotzdem gefallen wird!

Schön war’s

Heute träumte ich von dir, alter Freund.

Wir lachten, wie wir es oft taten, wenn wir einen Kaffee in der Bibliotheks-Cafeteria tranken, herum alberten, über Musik sprachen und das Lernen auf den nächsten Morgen vertagten. Schön war’s…

Man sagt, dass wenn ich von einer Person träume, bedeute dies, sie denke an mich. Es fällt mir schwer zu glauben, dass ich dir in irgendeiner Art noch in den Sinn kommen könnte.

Obwohl ich gestehen muss, dass bei diesem Gedanken Neugier in mir aufkeimt und ich mich frage, ob es stimmt; und wenn ja: Was denkst heute von mir? Wünschst du mir alles Gute, wie ich dir das Beste gönne? Ich weiß es nicht. Aber selbst wenn es stimmte, wärst du zu stolz, um es zuzugeben. So warst du schon immer.

Manchmal denke ich noch an dich, und heute, während ich diese Worte niederschreibe, denke ich ein wenig wehmütig: ‚Jaa, schön war’s, das war es wirklich‘, seufze und verfalle in Schweigen. Selbst meine Gedanken sind still für einen Moment. Meine Hand hält inne beim Schreiben…

Ich erinnere mich an alles: Wie wir uns kennen lernten, was wir gemeinsam erlebten, was uns verband und was wir teilten, wie lange wir befreundet waren (7 Jahre), was die Gründe für die immer währende Kluft zwischen uns waren und vor allem: Wie es endete.

Aber weißt du, alter Freund, während all‘ diese Gefühle in mir nachklingen, schon seitdem ich aus diesem Traum von dir erwacht bin, bin ich mit mir im Reinen und meine es (im Gegensatz zu dir) wenn ich heute, etwa drei Jahre nach dem Ende, immer noch sage: Schön war’s!

ÜD 04.01.18

Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag, eure umivankebookie

21 Kommentare zu „Writing Friday: Mein letzter Traum

  1. Hallöchen!
    Ein schöner Rückblick auf einen Traum. Ich kenne das auch, man träumt von einer Person, die nicht mehr in unserem Leben ist und alles fühlt sich so echt an. Aber toll, dass du mit einer gewissen Distanz darauf blicken kannst!

    Liebe Grüße!
    Gabriela

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  2. Liebe Ümi, es ist wirklich immer wieder interessant, das man sich beim träumen oft besser an das Gefühl dabei erinnert, als an das Geschehene. So geht es mir auch meistens. Ich finde deinen Beitrag wirklich wundervoll geschrieben, super ehrlich und berührend.
    Toll, kannst du mit einem guten Gefühl auf diese Freundschaft zurück blicken.
    Wünsche dir einen wundervollen Tag!

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    1. Liebe Elizzy,
      Dankeschön für deine lieben Worte! Ja in finde, dass wenn man die Person kennt/kannte, die Gefühle präsenter sind als der eigentliche Traum. Freut mich, dass dir meine Gedanken gefallen! Und ja ich kann guten und reinen Gewissens zurückblicken, die andere Seite aber vermutlich nicht, aber das ist ok 🙂
      Danke, ich wünsche dir auch einen schönen Tag ❤️

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  3. Traum hätte ich auch gerne genommen – aber ich habe nichts mehr bewusstes geträumt, seit die Themen draussen waren. Wirklich schön geschrieben und gefühlt. Das wünschte ich mir auch beiso manch einem vergangenen Menschen oder Ereignis. . Liebe Grüsse

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  4. Hey,

    das ist ein sehr schöner Text, den du verfasst hat. Ich kenne das Gefühl, das du beschreibst nur zu gut und wusste genau wie du dich fühlst! Du hast das Thema echt schön umgesetzt.

    Liebe Grüße
    Janika

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  5. Das hast du wirklich wundervoll geschrieben😍 Bei mir ist es auch so, dass ich mich mehr an das Gefühl erinnere oder an kleine verschwommene Momentaufnahmen.
    Es freut mich das du mit gutem Gewissen zurückblicken kannst und dich vielleicht auch an die schönen Momente erinnern kannst, denn das ist meiner Meinung fast das wichtigste. Meist geht dies dann unter den negativen Gefühlen verloren. Meiner Meinung nach hast du dies genau passend beschrieben💫
    Ganz ganz liebe Grüße
    Julia❤

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    1. Dankeschön, das ist lieb von dir ❤️ ja da hast du leider recht und ich bin auch froh, dass ich positiv zurückblicken kann ohne verbittert/traurig usw. zu sein. Meistens geht man ja eher im Streit auseinander und dann überwiegen die negativen Gefühle.
      Danke und LG zurück ❤️

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  6. Liebe Ümi,

    was für eine tolle Aktion und ich bin hin und weg von deinem Beitrag!
    Das Schreiben liegt dir auf jeden Fall und selbst bei den wenigen Zeilen konnte man unglaublich viel Emotionen und Atmosphäre spüren ❤
    Ich bin auf deine weiteren Beiträge gespannt!

    Drück dich ❤ Jill

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