Rezension „Soul of Stars. Wenn Sterne fallen“ (Anika Ackermann)

Am Rande des Universums
Als Solas Heimatplanet untergeht, möchte sie eigentlich nur eines: Sterben. Wie ihr Vater. Wie ihre Freunde. Wie alle, die sie kannte. Doch am Ende des Universums lauert viel mehr, als sie sich je hätte träumen lassen.
„Auf dich wartet eine ganz neue Welt, die erobert werden will. Du musst nur den ersten Schritt wagen!“ (Quelle)

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Der Mondwal hatte sie mit Hoffnung erfüllt. Es fühlte sich an, als hätte er ein Pflaster auf all ihre Wunden geklebt, die nun den bodenlosen Schmerz dämpften.

Ein paar Wochen bevor ich ein Vorablese-Exemplar von Anika erhielt, erzählte sie von ihrem neuesten Projekt immer mit dem Arbeitstitel „SOUL“. Lange habe ich mich gefragt, was sich dahinter verbirgt und wartete gespannt auf den Moment, in dem ich es endlich lesen durfte.

Zu Beginn der Geschichte entführt die Autorin den Leser in ein Szenario, in dem die Welt untergeht und die Protagonistin Sola dank ihrem Vater Captain Monkfish auf der Starstorm davonsegeln und sich retten kann. Sie fährt bis zum Ende der Welt, wo sie schließlich auf Thethys anlegt und verweilt. Der Einstieg in das Geschehen ist mir leicht gefallen, denn ich konnte mich gut in die Protagonistin hineinversetzen: Ich konnte ihre Angst und Verzweiflung zu Beginn gut nachvollziehen, als wären es meine eigenen Gefühle. Ebenso war die Angst, Neues zu erkunden und sich darauf einzulassen sowie in Extremsituationen die notwendige Stärke und den Mut zu finden, um nicht aufzugeben, mehr als verständlich. Ich war am Ende sehr stolz auf sie, dass sie sich zu einer tollen und mutigen jungen Frau entwickelt hat, die gelegentlich auch ein Risiko eingeht. Auch die anderen Figuren, Leander, Luki, vor allem aber Walter habe ich aufgrund ihrer Liebenswürdigkeit, Schlauheit sowie Sanftheit sofort ins Herz geschlossen. Der Antagonist, Maris, ist ebenfalls eine gut ausgearbeitete Figur, der sich durch seine Grausamkeit einen Namen unter den Anderen Figuren gemacht hat und seit seiner ersten Nennung im Buch auf mich sehr authentisch gewirkt hat. Auch die Wesen, denen der Leser begegnet finde ich sehr süß und faszinierend. Allen voran denke ich an den Mondwal, der sich mit seinen Eigenschaften und Besonderheiten in mein Herz gestohlen hat.

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Zudem versteht die Autorin es, den Leser sofort zu bannen und seine ungeteilte Aufmerksamkeit auf das Geschehen zu ziehen und diese dort auch zu behalten. Ich liebe den Schreibstil von Anika: Sie beschreibt eine Landschaft von Thetys, als wäre sie lebendig und hinterließ mich mehrmals erstaunt und fasziniert vor dem Reader, so dass ich ganz oft inne halten musste, um die wunderbaren Beschreibungen auf mich wirken zu lassen. Gefühlt ein Drittel des Buches habe ich markiert, aufgrund so schöner Ausdrücke:

Das Meer schlug aufgebracht gegen den Strand. Es war, als würde es nicht verstehen können, warum Sola sich fürchtete, als würde es sie überreden wollen, mutig zu sein.

Die Spannung war mal mehr mal weniger vorhanden, was ich aber sehr angenehm finde. So hatte der Leser auch mal die Gelegenheit, nach einer sehr spannenden und/oder aufwühlenden Szene zu verschnaufen, bis sie nach einer Weile wieder da war und den Leser förmlich an den Reader fesselte.

Soul of Stars. Wenn Sterne fallen von Anika Ackermann konnte mich in jeder Hinsicht überzeugen! Ich habe die Welt, die sie erschaffen hat, sofort ins Herz geschlossen, genauso wie die Protagonisten, die ich als sehr authentisch empfinde. Daher muss ich der Autorin ein riesiges Kompliment machen, bezüglich ihres schönen, teilweise poetischen Schreibstils, dieser unglaublichen aber wunderbar anderen Fantasy-Geschichte, welche Elemente aus Science-Fiction, Drama und auch ein wenig Romantik in sich vereint! Eine richtig schöne Welt in die ich gerne noch einmal reisen würde (sprich, dass ich auf jeden Fall rereaden werde). Es ist ganz klar eines meiner Lieblinge, das ich mit Tauchliebe bewerten möchte und es ebenfalls zu meinem Monats- Highlight küren möchte. Nebenbei bemerkt, ich hätte auch gerne ein Exemplar der Starstorm, das ich durch das Universum steuern könnte, wer weiß, vielleicht treffe ich ja auf einen Mondwal? 😉

Vielen Dank an Anika für das Testlese-Exemplar!

Weitere Rezensionen:   Bücherschmöker

Allgemeine Informationen

  • Titel Soul of Stars. Wenn Sterne fallen
  • Autorin Anika Ackermann
  • Seitenzahl 328 Seiten
  • Preis 3,99 (eBook), 14,50 (Buchbox)

Buchbox bestellen (Die Buchboxen, die es zu allen Büchern der Autorin gibt, sind wirklich besonders, da Anika diese liebevoll verpackt und noch Postkarten sowie Lesezeichen mit Charms hinzufügt. Das würde ich in jedem Falle empfehlen!)

Die Facebook-Seite von Anika Ackermann

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5 Kommentare zu „Rezension „Soul of Stars. Wenn Sterne fallen“ (Anika Ackermann)“

  1. Wunderschöne Rezension und tolle Zitate ❤
    Mir ging es beim Lesen ähnlich. Das war wirklich ein tolles Erlebnis.
    Mich haben ihre Beschreibungen der Orte super beeindruckt, und auch die Tierwelt, allen voran ebenfalls der Mondwal.

    Drücker! ❤

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