Rezension „Serena. Das Geheimnis des Meeramulettes“ (Sarah Jost)

Serena kennt ihre Vergangenheit nicht, doch sie fühlt, dass das Meer ein Geheimnis verbirgt und dies mit ihrer Vergangenheit in Verbindung steht. Auf die Spur des Rätsels kommt sie, als sie eine Reise mit ihrer Freundin unternimmt und dabei zufällig ein zauberhaftes Amulett findet. Plötzlich geschehen immer mehr unerklärliche Dinge und Serena findet sich in einer fremden Welt wieder, in der Welt der Meermenschen.

Wird sie das Geheimnis des Meeramuletts ergründen?

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Es gibt zwei Exemplare dieser Amulette. Sie sind eine magische Manifestation aus der Liebe zweier Liebenden, die sich beide füreinander im Kampf gegen die Seta geopfert hatten, um die Seele des anderen zu schützen. Dennoch verloren sie ihr Leben und erstarrten zu Stein.

Vor einigen Wochen erhielt ich dieses Werk vom schönen Merquana Verlag und war sehr gespannt darauf, da ich Geschichten mit Meereswesen sehr gerne lese.

Der Einstieg fiel mir nicht schwer, ich konnte mich ganz gut in die Protagonistin Serena hineinversetzen, die ich als sehr verschlossen und einsam wahrgenommen habe. Leider verlor sie im Laufe des Buches an Authentizität, da viele Ereignisse sich für mich zu schnell entwickelten, die ich nicht immer nachvollziehen konnte. Das tut der Geschichte an sich aber nicht viel ab, denn in ihrem Kern hat sie mir gefallen. Die Idee mit den Amuletten der Liebenden, die besonderen magischen Fähigkeiten, über die jeder Meermensch verfügt, eine gewisse Prophezeiung usw. (ich möchte nicht spoilern) fand ich sehr spannend. Auch der Protagonist, Prinz Valon, ist sehr sympathisch und ein kleiner Spitzbube, wenn auch hier ich teilweise wieder das Problem der Authentizität hatte.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was zumeist die Spannung erhöhte, so dass ich das Buch zum Teil nicht aus den Händen legen wollte. Leider muss ich auch sagen, dass mich einige Rechtschreib- und Grammatikfehler bei der Lektüre gestört haben, die zu Beginn oft vorkamen, im Laufe der Geschichte zwar weniger wurden, aber nicht vollends wegfielen. Ansonsten ist der Schreibstil der Autorin sehr schön: Viele Beschreibungen über die unter Wasser Welt und über die Meermenschen fand ich richtig schön, so dass sich das Buch relativ flüssig lesen lässt.

Serena. Das Geheimnis des Meeramulettes hat mir im Großen und Ganzen von der Idee her gefallen und schöne Lesemomente verschafft. Allerdings fand ich die Protagonisten zeitweise leider nicht authentisch und auch die sprachlichen Fehler, von denen relativ viele im Buch vorhanden waren, haben der schönen Geschichte einen kleinen Dämpfer verpasst. Trotzdem denke ich, dass es Fans von Meereswesen gefallen würde, da die Idee wirklich schön ist. Aus diesem Grund gehört das Buch für mich in die Kategorie Tauchpotenzial.

Vielen Dank an den Merquana Verlag für das Rezensionsexemplar!

Allgemeine Informationen

  • Titel Serena. Das Geheimnis des Meeramulettes
  • Autor Sarah Jost
  • Seitenzahl 318 Seiten
  • Preis 13,90 (TB), 4,99 (Kindle-Edition)
  • Verlag Merquana Verlag (10. Februar 2017)

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4 Kommentare zu „Rezension „Serena. Das Geheimnis des Meeramulettes“ (Sarah Jost)“

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