#TodsündenApril: Neid

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Seit einigen Tagen erscheint dieser Hashtag #TodsündenApril immer Mal wieder auf Facebook, was mit dem anstehenden Release des zweiten Teils der Deadly Sin-Saga (Superbia) von der lieben Lana Rotaru zusammenhängt. Nachdem bereits einige tolle Bloggerinnen Beiträge zu gewissen Todsünden erstellt haben, bin nun auch u.a. ich heute mit dem Thema ‚Neid‘ an der Reihe.

Jeder kennt ihn: Er taucht plötzlich und unerwartet auf, versetzt dem Einen einen Stich mit der Frage „Warum sie und nicht ich?“, und fördert bei dem Anderen das Gefühl der Missgunst. Im ersten Moment denken viele vermutlich, dass ‚Neid‘ eher harmlos im Vergleich zu anderen Todsünden ist. Sobald man sich jedoch mögliche Ausmaße bewusst macht, die dieses Gefühl bewirken kann, erkennt man womöglich warum es als Todsünde gilt. Da fällt euch allen bestimmt auch ein Beispiel ein, ohne dass ich euch dabei helfen muss, oder?

Ich kenne leider ebenfalls dieses Gefühl, ich durfte es sogar vor ein-zwei Wochen wieder erleben: Nämlich als gefühlt alle außer mir auf der Leipziger Buchmesse waren (was natürlich nicht stimmt 😀 ). ich war so neidisch, als ich Fotos von Freunden und Bloggerkollegen mit AutorInnen gesehen habe, die ich natürlich auch gerne getroffen hätte. Manchmal war es so unerträglich viel auf einmal, dass ich einfach weitergescrollt habe, wenn ich überhaupt lange auf den sozialen Netzwerken online war. Aber ich habe es jedem gegönnt dort zu sein, denn natürlich hat jeder darauf hin gespart, darauf hin gearbeitet usw. um dort sein zu können. Leider hörte der Spaß erst etwa nach einer Woche auf, weil ja natürlich jeder Besucher auch seine (meist signierte) Ausbeute präsentieren und von diesem schönen Erlebnis berichten wollte. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich kaum einen Bericht gelesen habe, weil ich ja auch dahin wollte, anstatt an meiner Masterarbeit zu schreiben, die sowieso nicht so gut lief.

Ich will nicht behaupten, unschuldig zu sein oder so, würde aber in aller Bescheidenheit behaupten, nicht sündhaft neidisch gewesen zu sein (zumindest was die negative Bedeutung von ‚Neid‘ anbelangt) Wie gesagt ich habe es jedem gegönnt dort gewesen zu sein und wäre vermutlich genauso nervig mit meinen Bildern, Kommentaren, Fangirl-Momenten usw. Also versteht mich nicht falsch, ich verstehe euch nur zu guuuut 😉

Ich habe beschlossen, mich selbst mit der Frankfurter Buchmesse im Oktober zu belohnen. Dann habe ich auch keine Masterarbeit mehr zu Schreiben und kann euch alle, die zu Hause bleiben, auch neidisch machen und nerven, höhö 🙂

Welche Erfahrungen habt ihr mit Neid gemacht? Möchtet ihr sie mir in den Kommentaren mitteilen? Ich würde mich sehr darüber freuen!

Ich wünsche euch noch einen schönen Freitag-Abend, tut euch was Gutes meine Lieben, eure umivankebookie

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12 Kommentare zu „#TodsündenApril: Neid“

  1. Ja das mit der LBM war schon schwierig, aber ich hab auch bei der Buchparty für Daheimgebliebenen Spaß gehabt und viele tolle, neue Leute kennengelernt und gleich die FBM fix gebucht als Trost 😂

    Gefällt 1 Person

  2. Hey 🙂

    Ich komme leider erst heute dazu mir eure Beiträge durchzulesen. Jaa ich glaube Neid kennt jeder. Und ich denke er ist auch manchmal notwendig, um uns zu Höchstleistungen anzuspornen, jedoch sollte man dabei nicht missgünstig sein 😉 Ich bin öfter neidisch auf Leute, die so viel Schokolade essen könne wie sie wollen 😉

    Liebe Grüße
    Jenny

    Gefällt 1 Person

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